Der DenkRaum Sophienkirche versteht sich ausdrücklich als außerschulischer und partizipativer Lernort, welcher inmitten der Dresdner Altstadt die Möglichkeiten des Erfahrens, Begreifens und Verstehens von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bereichern möchte. Der DenkRaum wird hierbei allen Jugend- und Schulgruppen offen stehen, um sich fächerübergreifend der Stadt- und Landesgeschichte zu nähern. Hierfür bieten wir verschiedene Formate an. Auch unser Bildungsangebot wird sich anhand der Bedürfnisse akzentuieren. Gern gehen wir auf Ihre Impulse, Ideen und Wünsche ein. Hierfür beraten wir Sie gern.
Spurensuche 2025 - Auf den Spuren des Dresdner Mönchsgartens
Wie haben die Mönche des Franziskanerklosters - unter besonderer Berücksichtigung des Gartenbaus – gelebt und was können wir daraus zur Geschichte der spätmittelalterlichen Stadt Dresden lernen und weitergeben?
Diese Frage hat sich eine kleine Gruppe an Schülerinnen und Schülern der Kulturwerkschule im Rahmen des Projekts „Spurensuche“ der Sächsischen Jugendstiftung gewidmet.
In unserem nachempfundenen Klostergarten werden alte Ideen in ein modernes Stadtbild integriert. Damit wird nicht nur zukünftig gedacht, sondern auch an die Geschichte Dresdens und die des ehemaligen Klosters erinnert, was für die Stadt damals ein wichtiger Ort und sogar Ursprung mancher Volkssagen ist. Meistens wird die Sophienkirche mit der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg in Verbindung gebracht, aber sie bietet noch einiges mehr. Die spätmittelalterliche Geschichte Dresdens soll so mehr an die Öffentlichkeit gelangen. Kommen Sie doch mal vorbei und schauen sich den Fortgang des Projektes an!
Es geht los!
Kurz vor Ostern konnten die ersten wenigen Pflanzen in die Beete gebracht werden. Vier Kapuziner-Kresse-Pflanzen sind die Erstbesiedler. Ab dem 28. April wird es weiter gehen und eine Auswahl an Pflanzen vom Umweltzentrum hinzukommen.
Bepflanzung mit dem Umweltzentrum
Am 28. April waren die Schülerinnen und Schüler aus der Kulturwerkschule im DenkRaum zum Kennenlernen des Ortes und anschließend noch zur Bepflanzung der Hochbeete. Alle 6 Beete sind nun mit vielen verschiedenen Pflanzen bestückt und zum Teil bereits beschildert.
Einweihung
Mittlerweile ist unser Klostergarten offiziell eingeweiht und trägt das Schild der Landeshauptstadt Dresden mit der Information, dass wir vom Stadtbezirksamt Altstadt gefördert werden.
Bunte Schilder
Nach Recherche bastelten die Schülerinnen und Schüler Schilder mit Informationen und Bildern von den Pflanzen. Es ist jetzt also möglich, den Klostergarten nicht nur zu bestaunen, sondern auch die nötigen Informationen zu den einzelnen Pflanzen zu bekommen.
Kick-Off in Bautzen
Aus ganz Sachsen kamen am 21. und 22. Juni die Projektgruppen für die Kick-Off Veranstaltung für die Spurensuche nach Bautzen. Es wurde die Gedenkstätte Bautzen erkundet und an den Projektideen gearbeitet.
Unsere Projektvision
Die Fahrt nach Bautzen und der Austausch mit den anderen Projektgruppen hat Spuren hinterlassen: Die Schülerinnen und Schüler möchten eine Karte des spätmittelalterlichen Dresdens entwickeln. Diese soll vor allem die Perspektive der Franziskanermönche auf die Stadt widerspiegeln. Welche Orte waren damals von Bedeutung? Gibt es eine Verbindung zwischen dem Kloster und diesen Orten? Welche grundlegenden Unterschiede gibt es zwischen dem Stadtaufbau heute und damals? Um diese Fragen zu beantworten, begannen die Schülerinnen und Schüler zunächst mit der Entwicklung eines Kartenprototyps und gründlichem Recherchieren.
Ein erster Zwischenstand
Am 14. September fand im DenkRaum Sophienkirche der Tag des offenen Denkmals® statt. Eine perfekte Gelegenheit für einige Schülerinnen und Schüler ihren bisherigen Arbeitsfortschritt am Projekt den Besucherinnen und Besuchern zu präsentieren.
Digitales Mittelalter
Unsere Karte nimmt Form an und so auch die Idee diese digital und interaktiv gestalten zu wollen. In den vergangenen Wochen wurde daran weiter intensiv gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in kleinen Gruppen an Skripten für kurze Erklärvideos, die später in die digitale Karte eingebunden werden sollen. So werden die historischen Orte nicht nur beschrieben, sondern lebendig dargestellt. Natürlich gehört zu einem richtigen Videodreh sehr viel Vorbereitung und es stellen sich viele Fragen: Wo kann man welche Szene drehen? Wer kann gut einen Franziskaner spielen? oder Was ist eigentlich ein "Barett"?
Eine weitere Gruppe widmete sich parallel einer Ideensammlung zum Design und den technischen Möglichkeiten der Digitalisierung.
Erkundungen in der Stadt
Beim letzten Termin vor den Herbstferien, dem 29. September, konnte unsere Schülergruppe erstmals eine digitale Version der historischen Stadtkarte sehen. Diese befindet sich zwar noch in einem frühen Stadium, zeigt aber bereits, in welche Richtung sich das Projekt entwickeln könnte. Da natürlich noch weitere Informationen und Daten eingefügt werden müssen, machten sich die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag auf den Weg durch die Stadt. Vom DenkRaum aus liefen sie in kleinen Gruppen verschiedene historische Orte, darunter die Kreuzkirche, die Augustusbrücke und die Plätze, an denen einst die Stadttore standen an. Ziel war es, die Dimensionen des mittelalterlichen Dresdens besser kennenzulernen und die Laufzeiten zwischen den einzelnen Orten zu messen. Dabei zeigte sich beispielsweise, dass man die Strecke von rund 1236 sächsischen Fuß zwischen dem ehemaligen Kloster und dem Standort des alten Rathauses auf dem Altmarkt in zügigem Tempo in weniger als fünf Minuten zurücklegen kann.
Nach den wohlverdienten Ferien kann dann endlich mit der Videoproduktion begonnen werden.
Start unserer Dreharbeiten
Es geht wieder los: Die Schülerinnen und Schüler kamen nach einer weiteren Arbeitsphase im DenkRaum, wo unter anderem das Einsprechen mittelalterlicher Texte geübt wurde, an anderer Stelle zusammen. Da die Kulturwerkschule demnächst in neue Räumlichkeiten umziehen wird, entsteht in einer alten Druckerei in der Nähe des Neustädter Bahnhofs der Standort Werkstattschule. Dieses alte Gebäude befindet sich noch im Bau, weshalb speziell das Kellergeschoss eine ideale Drehkulisse für unser Projekt darstellt. Die teils noch unverputzten Kellergemäuer im Zusammenspiel mit den passenden Requisiten und Kerzenschein erzeugen die Atmosphäre, wie sie in den Gemäuern des Franziskanerklosters geherrscht haben könnte.
Das Ziel im Blick
Die letzten zwei Wochen waren intensiv, aber jetzt ist alles im Kasten. Alle geplanten Videos sind abgedreht, zuletzt im und um den DenkRaum Sophienkirche. Es lief zwar nicht immer perfekt, aber irgendwie haben wir es zusammen gemeistert.
Auch digital geht es gut voran. Unsere Karte nimmt immer mehr Gestalt an und die ersten geschnittenen Videos sind dort bereits eingebunden. Trotzdem gibt es noch einiges zu tun, damit alles bis Ende des Monats rund läuft. Außerdem heißt es jetzt üben, üben, üben, denn bei den Jugendgeschichtstagen im Landtag Ende November sollen die Schülerinnen und Schüler ihr Projekt natürlich auch anderen vorstellen und erklären können. Bis dahin wird also noch fleißig gearbeitet.
Jugendgeschichtstage im Sächsischen Landtag
Am 27. und 28. November hieß es Showtime, denn endlich konnten wir zeigen, woran wir in den letzten Monaten gearbeitet haben. Gemeinsam mit 16 weiteren Geschichtsprojekten aus ganz Sachsen verwandelten wir den sonst streng geordneten Landtag in einen wuseligen Markt mit vielen unterschiedlichen Projektständen. Der erste Tag wurde mit einer Führung durch das Landtagsgebäude eingeläutet und nach einem reichhaltigen Mittagessen mit verschiedenen Workshops und Exkursionen fortgesetzt. Bemerkenswert war hierbei der Workshop des Brandenburg Museums mit seinem Projekt „In Echt?“. Dabei konnte man durch das Aufsetzen einer VR-Brille NS-Zeitzeug*innen virtuell begegnen und ihre Geschichten fast schon persönlich erzählt bekommen. Nach einer sich anschließenden Kaffeepause war der erste Tag für uns vorbei, denn anders als die restlichen Projektgruppen wollten wir nicht auf unser eigenes Bett zu Hause verzichten.
Frisch ausgeschlafen startete nach der Begrüßungsrede des Landtagspräsidenten der Projektemarkt. Die Aufregung war vielen unserer Schülerinnen und Schüler anzumerken, denn völlig Fremden die eigene Arbeit vorzustellen, ist das eine; sich aber einer mehrköpfigen Jury zu stellen und zahlreiche Fragen beantworten zu können, ist schon noch einmal etwas anderes. Dennoch präsentierten sie sich ausgesprochen selbstsicher und einladend, was Hoffnung auf die spätere Preisverleihung machte. Bis dahin jedoch konnten sie sich in die Menge stürzen und die unterschiedlichen Projekte auf eigene Faust entdecken. Natürlich nicht ohne mehrere kleine wie auch größere Essenspausen einzulegen.
Als sich dann gegen 16 Uhr alle Projektgruppen im Plenarsaal zum gemeinsamen Abschluss einfanden, lagen zwei anstrengende, aber auch eindrückliche Tage hinter ihnen. Doch die Frage, welche Projekte nun ausgezeichnet werden würden, stand nach wie vor im Raum. Um es kurz zu machen: Unser Projekt konnte leider keinen Preis abräumen; wir gratulieren dennoch allen Gewinnerprojekten herzlich. Auch ohne Pokal haben wir gemeinsam ein unheimlich spannendes Projekt auf die Beine gestellt und vor allem viel über unsere Heimatstadt Dresden und das ehemalige Franziskanerkloster gelernt. Da aus unserer Projektgruppe bereits der Wunsch geäußert wurde, nächstes Jahr wieder dabeizusein, bleiben wir optimistisch.
Schauen Sie sich auch gern den Beitrag des Sächsischen Landtages an, um noch mehr Eindrücke zu sammeln.
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Ausstellung "Friedliche Revolution"
Auftakt
Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Straßenschule, der Kulturwerkschule, der Dresden International School und der Semper Oberschule wird in diesem Jahr eine Ausstellung zum Thema "35 Jahre Friedliche Revolution in Dresden" entstehen. Zum Einstieg haben wir mit den Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Schulen Generationendialoge durchgeführt, um ihnen das Thema der Friedlichen Revolution näherzubringen.
Straßenschule Dresden
Die Schülerinnen und Schüler der Straßenschule waren nach dem Generationendialog zur Friedlichen Revolution sehr an dem Thema interessiert und haben selbstständig Ideen entwickelt, wie sie das Thema präsentieren können, ihre Entscheidung fiel darauf, ein Diorama anzufertigen.
KulturWerkSchule Dresden
An der KulturWerkSchule haben wir einige Studen damit verbracht, das Thema der Friedlichen Revolution den Schülerinnen und Schülern näherzubringen, dabei stellte sich ziemlich schnell heraus, dass ein besonderes Interesse an den Vorgängen im Schauspielhaus Dresden unter dem Titel "Wir treten aus unseren Rollen heraus", der Gruppe der 20, der Besetzung der Stasi-Zentrale in Dresden und dem Missbrauch der Erinnerung an die Friedliche Revolution unter anderem durch die Alternative für Deutschland oder PEGIDA, welche dann auch von kleineren Gruppen bearbeitet wurden. Als Erstes gestalteten die Schülerinnen und Schüler auf Papier einen Entwurf für die Plakate, welche dann auch mit einem Grafik-Programm von den Schülerinnen und Schülern digitalisiert werden.
Semper Oberschule Dresden
In ähnlicher Art und Weise wie an der KutlurWerkSchule haben wir auch an der Semper Oberschule zu Anfang das Thema mit den Schülerinnen und Schülern in mehreren Schulstunden vertieft. Die Schülerinnen und Schüler waren hier an ganz anderen Themen interessiert, hier bildeten sich Gruppen zur ersten freien Ausgabe der "Union", den Ausschreitungen am Dresdner Hauptbahnhof am 4. Oktober 1989 und der Rede von Helmut Kohl vor der Frauenkirchruine.
Erste Präsentation
Um ein Zwischenergebnis zu zeigen, wurden die Entwürfe auf Papier zur Museumsnacht am 9. Juni 2024 im DenkRaum Sophienkirche ausgestellt.
Zielgerade
Die Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen sind mittlerweile im Endspurt, da bereits am 09. November die Ausstellung im DenkRaum eröffnet werden soll. Seit Wochen wird an Postern gebastelt und sich kreativ ausgelebt. Nun sind Ergebnisse da, die der Öffentlichkeit mit Stolz präsentiert werden können. Inhaltlich wurde sich mit konkreten Ereignissen aus dem Herbst 1989 befasst, die hier in Dresden stattfanden.
Ausstellung
Am 09. November 2024 wird um 16 Uhr bei uns im DenkRaum die Ausstellung "35 Jahre Friedliche Revolution in Dresden" eröffnet. Alle Beteiligten, sowie auch alle Anderen sind herzlich eingeladen, sich an diesem Tag die Ausstellung anzuschauen. Die Ausstellung wird zudem einige Zeit im DenkRaum hängen, eine spätere Betrachtung ist also ebenfalls möglich.
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Zeitzeugeninterview
Zusammen mit einem GTA des Marie-Curie-Gymnasiums wird ein Zeitzeugeninterview geplant und durchgeführt werden. Dazu wollen wir mit den Schülerinnen und Schülern die Geschichte des DenkRaum Sophienkirche kennenlernen, passende Zeitzeugen finden, Interviewtechniken erlernen und ein oder mehrere Videos aufnehmen und diese zu einem Interview-Film verarbeiten. Das Projekt findet in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt.
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Blog zur Durchführung
Am Anfang war eine Schülergruppe
Zum Auftakt des Zeitzeugenprojekts und zum besseren Kennenlernen des DenkRaum Sophienkirche wurden die Schülerinnen und Schüler, am 29. Februar, von Harald Bretschneider durch den DenkRaum Sophienkirche und die Umgebung geführt. An diesem Tag hat Harald Bretschneider viel zum Thema „Kirche im Nationalsozialismus“ vorgetragen.
Eine Vertiefung
Am 7. März wurde das Thema „Kirche im Nationalsozialismus“ vertieft, die Schülerinnen und Schüler haben sich mit Alois Andritzki und den Zeugen Jehovas zu dieser Zeit beschäftigt. Nachdem sie sich einige Informationen erarbeitet hatten, haben wir uns gemeinsam auf die Suche nach den Stolpersteinen gemacht. An den Stolpersteinen angekommen berichteten die Schülerinnen und Schüler über Alois Andritzki und Max Hermann Dietze sowie Ernst Fritz Gottschling.
Und in der DDR?
Da sich das Zeitzeugengespräch auf die Rolle der Kirche in der DDR beziehen soll, bat sich eine Zusammenarbeit mit der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur an, mit denen wir infolgedessen kooperierten. Magdalena Ermlich, die Stellvertreterin der Landesbeauftragten, hat die Schülerinnen und Schüler, am 14. März im DenkRaum Sophienkirche, an das Thema herangeführt.
Vertrauen ist gut, Quellen sind besser.
Da es für das Projekt wichtig ist, Quellen auswerten zu können, befasste sich der Workshop am 21. März mit Quellenarbeit. Die Schülerinnen und Schüler haben sich verschiedenen Quellen rund um das Thema Kirche und DDR befasst, darunter Quellen, die verdeutlicht haben, wie die DDR versuchte, den kirchlichen Einfluss in der Bevölkerung etwa durch die Jugendweihe als Ersatzritual zu minimieren oder wie die Lebensrealität von Religionen Menschen in der DDR aussah.
Halle, Leisnig, Dresden – um wen geht es hier überhaupt?
Während des Projekts hat sich bereits herauskristallisiert, dass für das Interview zwei Zeitzeugen infrage kommen, zum einen Harald Bretschneider, den die Schülerinnen und Schüler bereits am Anfang des Projekts kennenlernen durften und zum anderen Gudrun Hensling, welche den Abriss der Sophienkirche in den 60er Jahren fotografisch begleitete. Zu beiden haben die Schülerinnen und Schüler eine Biografie bekommen und haben sich in die Hintergründe der Personen eingearbeitet.
Ich habe 1001 Fragen, ich wünschte ich könnte sie alle stellen.
So langsam ging es für die Schülerinnen und Schüler in die heiße Phase, nachdem sie die Zeitzeugen über ihre Biografien kennenlernen durften, haben sie sich daran gemacht sich Fragen zu überlegen, die sie den Zeitzeugen stellen möchten, dabei beschränkten sich die Schülerinnen und Schüler auf jeweils 10 Fragen für die Zeitzeugen. Im Anschluss daran haben wir mit den Schülern noch Tipps und Tricks besprochen, wie ein Interview richtig gelingt.
Klappe, die Erste.
Endlich war es so weit, nach mehreren Monaten der Einarbeit konnten die Schülerinnen und Schüler endlich ihre Zeitzeugen interviewen. Jeweils zwei Schülerinnen und Schüler haben sich mit Frau Hensling und Herrn Bretschneider vor die Kamera begeben und Fragen über ihr Leben und Wirken gestellt. Der Dreh wurde vom Medienkulturzentrum Dresden begleitet, welche auch die Technik bereitstellten.
Klappe, die Zweite.
Nach mühseligen Schneidearbeiten, bei denen das umfangreiche Filmmaterial in jeweils vier Videoclips geschnitten wurden, werden die beiden Videos nun der Öffentlichkeit vorgestellt. Am 9.11. 2024 ab 16 Uhr gibt es die Möglichkeit die einzelnen Videos live im DenkRaum Sophienkirche anzuschauen. Demnächst sind die einzelnen Videos auch auf unserer Seite zu sehen.
https://mcg-dresden.de/fachbereiche/gesellschaft/religion/#post-24399
Kalender DenkRaum Sophienkirche 2024
Endlich ist es so weit! Der Kalender, den die Schüler:innen des Ehrenfried-Walter-von-Tschirnhaus-Gymnasiums gestaltet haben, ist fertig und kann nun von Ihnen erworben werden. Die Schüler:innen haben sich für das Schuljahr 22/23 beim Projekt „PEGASUS – Schulen Adoptieren Denkmäler“ beworben. Unter dem Motto „DenkRaum Sophienkirche. Vergeben, aber nicht vergessen. Ein historischer Ort neu gedacht“, wollte sich das Gymnasium dem neu entstandenen DenkRaum Sophienkirche annehmen und wurde dafür vom Landesamt für Archäologie Sachsen mit einem Preisgeld prämiert.
Auch auf der Website des Tschirnhaus-Gymnasiums wurde darüber berichtet:
Einen Kalender im A5-Format können Sie gegen eine Spende erhalten. Kontaktieren Sie uns dazu bitte unter:
E-Mail: info@denkraum-sophienkirche.de
Tel.: 0351 / 315 81 17
Museum macht stark!
Der Deutsche Museumsbund hat sich mit dem Projekt „Museum macht stark!“ zum Ziel gesetzt, Kinder und Jugendliche mit Museen in Berührung zu bringen, die sonst selten mit Einrichtungen dieser Art in Kontakt kommen. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
In Kooperation mit dem Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium und dem Medienkulturzentrum Dresden nahmen wir im Schuljahr 2020/21 an dem Projekt teil.
Die Teilnehmenden wurden dabei in Workshops zur Peer-Teamern ausgebildet. Hierbei erfahren die Jugendlichen viel Neues und Spannendes zur Geschichte ihrer Heimatstadt, zur Arbeit einer Gedenkstätte und wie mittels Führungen Details vermittelt werden können. Welche Inhalte und welche Formen kann eine solche Führung haben? Findet eine Führung in einer Gruppe vor Ort statt oder gibt es auch andere, digitale und interaktive Möglichkeiten? Warum ist es aufregend, sich mit Geschichte zu befassen und was hat dies mit der Gegenwart zu tun?
Ähnlichen Fragen wollen wir uns auch beim nächsten Mal stellen.
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06.10.2020 Baustellenführung im DenkRaum Sophienkirche mit Projektkoordinator Christian Curschmann -
Outreach am Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus Gymnasium Dresden September 2020 mit Christian Curschmann -
Führung im Stadtmuseum zur Sophienkirche mit Museumspädagoge Robert Mundt am 30. September 2020 -
Bauübergabe am 9. Oktober 2020 Helene Finger, Liah Thomas und Antonin Große im Gespräch mit Harald Bretschneider -
15. Juli 2021 Museum macht stark - Team zur Abschlussveranstaltung im DenkRaum Sophienkirche -
"Von uns - für uns!" Peerteamer in Aktion vor dem DenkRaum Sophienkirche 15. Juli 2021 -
Peerteamer zur Museumssommernacht am 24. Juli 2021
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Plakat zur Adoption vom DenkRaum Sophienkirche durch das Tschirnhaus-Gymnasium -
Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern bereitet sich auf das Interview mit Zeitzeuge Gerhard Glaser vor -
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren sich gegenseitig ihre Texte für den Kalender im DenkRaum
Pegasus - Schulen adoptieren Denkmale
Im September 2023 war es dann endlich so weit: Der Kalender war fertig und konnte gedruckt werden. Danach haben die Schülerinnen und Schüler, die sich am Kalender beteiligt hatten, eine Urkunde und ein kleines Dankeschön für ihre Arbeit erhalten.
Foto: Louis Piegholdt (FSJ)
Im Jahr 22/23 hat das Ehrenfried-Walter-von-Tschirnhaus-Gymnasium den DenkRaum Sophienkirche unter dem Motto: “Vergeben, aber nicht vergessen. Ein historischer Ort neu gedacht“ adoptiert und wurde dafür mit dem Preis des Landesamts für Archäologie Sachsen prämiert.
Derzeit gestaltet eine 8. Klasse des Tschirnhaus-Gymnasiums einen Kalender der Sophienkirche für das Jahr 2024. Die Schülerinnen und Schüler können dabei komplett selbst über Layout, Design, den Text und die Bilder entscheiden und so den Kalender nach ihren Vorstellungen gestalten. Den Verkauf übernimmt ebenfalls die Klasse mit Unterstützung vom DenkRaum. Weitere Projekte sind geplant. Aktuell werden die gestalteten Layouts der einzelnen Kalenderblätter in Vorbereitung für den Druck in einer einheitlichen Vorlage zusammengefügt.
Die Klasse im Tschirnhaus-Gymnasium beim Formulieren ihrer Texte für die einzelnen Kalenderblätter| Foto: Max Zimmermann (FSJ)
Vom 18.1 bis 25.1.23 haben sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Verfassen ihre Texte für ihre Kalenderblätter beschäftigt, sich die Texte gegenseitig präsentiert und noch einige Bilder im DenkRaum geschossen. Einige Kalenderblätter waren schon fertig gestaltet.
Am 1.2.23 beendete die Klasse ihre Arbeit an den Texten und Bildern. Die Layouts der einzelnen Kalenderblätter werden im nächsten Schritt zusammengefasst.
Die Schüler*innen beim Fertigstellen ihrer Layouts und der Texte für die einzelnen Kalenderblätter im Informatik-Raum des Tschirnhaus-Gymnasiums| Foto: Christian Curschmann
Den DenkRaum Sophienkirche und das Tschirnhaus-Gymnasium verbindet eine enge Zusammenarbeit in den letzten Jahren, die in Zukunft weiter vertieft werden soll. So gab es in der Vergangenheit bereits ein Ganztagsangebot zum Projekt Museum macht Stark, wo Schülerinnen und Schüler einen alten Ticketautomat der DVB in einen Infoschalter für den DenkRaum umgebaut haben. Außerdem begleitete eine Gruppe von Schüler*innen die Dreharbeiten zur Stadt-Land-Kunst Doku von Arte. Sie interviewten dazu Gerhard Glaser. Die Schülergruppe organisierte zudem die Museumsnacht 2021 und erklärte Besucherinnen und Besuchern den DenkRaum.
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Plakat zur Adoption vom DenkRaum Sophienkirche durch das Tschirnhaus-Gymnasium -
Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern bereitet sich auf das Interview mit Zeitzeuge Gerhard Glaser vor -
Die Schülerinnen und Schüler präsentieren sich gegenseitig ihre Texte für den Kalender im DenkRaum
Vergangene Pegasus-Projekte
Im Schuljahr 2020/21 wurde der DenkRaum Sophienkirche über das Programm "Pegasus" von der 62. Oberschule „Friedrich Schiller“ adoptiert.
Unter dem Motto „Friedenszeichen – Spurensuche zur Geschichte der Sophienkirche Dresden“ sollte sich im Schuljahr 2020/21 ein Deutschkurs auf die Suche nach Relikten der ehemaligen Sophienkirche begeben und dies mit der Erinnerung an die Zerstörungen im 2. Weltkrieg der Partnerstädte Coventry und Dresden verbinden. Aufgrund von Corona konnte das Programm leider nicht vollständig durchgeführt werden. Dennoch entstanden wertvolle Begegnungen und Erfahrungen und die Schülerinnen und Schüler hatten beispielsweise zweimal die Gelegenheit, selbstverfasste Friedensgedichte öffentlich aufzusagen (Artikel Elbhangkurier: https://elbhangkurier.de/2020/11/denkraum-sophienkirche/).
Das Pegasus-Programm „Friedenszeichen“ wurde mit dem Preis der Landeshauptstadt Dresden prämiert.
Aus dem Programm heraus ist eine weitere Zusammenarbeit mit der 62. Oberschule entstanden, vor allem über das Projekt „Generationendialog“. Für Oktober und November 2021 stehen bereits zwei Generationendialoge zu den Themen Frieden und Freundschaft fest. Dabei sollen sich die Schülerinnen und Schüler einer 5. Klasse mit mehreren Senioren darüber austauschen, was die komplexen Begriffe Frieden und Freundschaft für die unterschiedlichen Generationen bedeuten und wodurch Frieden und Freundschaft bedroht werden beziehungsweise wie diesen Bedrohungen begegnet werden kann.
S
Dauer: ca. 60 Minuten | kostenfrei
Schulklassenführungen
Schulgruppen ab der 5. Klasse erfahren von routinierten Gedenkstätten-Guides Wissenswertes zur Geschichte der Sophienkirche, der Stadtgeschichte und der Entwicklung des DenkRaumes.
Ort: DenkRaum Sophienkirche, Postplatz und Umgebung
Dauer: ca. 60 Minuten
DenkRaum Sophienkirche | Sophienstraße 2 | 01067 Dresden
S
Dauer: min. 3 Stunden, individuell erweiterbar | kostenfrei
Planspiel: „Die Kirche im Dorf lassen“
Der Abriss der Sophienkirche sorgte in den Jahren vor 1962/63 für großes Aufsehen, verschiedene gesellschaftliche Gruppen meldeten sich zu Wort, um den Abriss zu verhindern. Die Schüler:innen sollen sich in unserem Planspiel in die Menschen der Zeit hineinversetzen und selbst in einer Expertenkommission diskutieren und Vorschläge einbringen um einen Abriss, vielleicht teilweise zu verhindern. Jenes nur dafür, dass die Vertreter des Staates und der Stadt den Abriss bereits für entschieden erklären. Das größtenteils fiktive Szenario eignet sich hervorragend zum Veranschaulichen der historischen Begebenheiten und von undemokratischen Entscheidungen auch zum Thema Wiederaufbau Dresdens und sozialistischem Städtebau.
P
Dauer: 2 bis 3 Stunden | kostenfrei I ab Klasse 6
Workshop - Dresden im Mittelalter
Der DenkRaum Sophienkirche zählt zu den wenigen Orten in der Dresdner Altstadt, an dem steinerne Fragmente der mittelalterlichen Stadt öffentlich zu sehen sind. Der Ursprung der späteren Sophienkirche findet sich in der Klosteranlage der Franziskaner unweit der damaligen Stadtmauer. Welche anderen Bauten waren damals im Stadtbild prägend, welche Menschen lebten und arbeiteten unter welchen Bedingungen in einer Stadt des späten Mittelalters und welche Rolle spielte die Religion dabei?
Diesen und anderen Fragen widmet sich unser Workshop. Dabei greifen wir auch auf eigens erstellte Materialien zurück, die einerseits den Aufbau der Stadt Dresden zeigen, anderseits prägende Bauten näher erläutern. Spielerisch und kreativ befassen wir uns auch mit den Fragen welche Berufe wurden damals ausgeübt, was ist eine Zunft und wie das Zunftzeichen unseres Traumberufes aussehen würden. In der wiedererrichteten Busmannkapelle widmen wir uns zudem dem Stifter dieser Seitenkapelle und seinem Verhältnis zur Religion und überlegen uns gleichzeitig, wie wir wohl eine solche Kapelle ausstatten würden und was in den möglichen Bleiglasfenstern abgebildet werden könnte.
In unserem Workshop werden Materialien zum Einsatz kommen, die von anderen Schüler:innen im DenkRaum erstellt wurden. Dazu zählt diese Karte, die im Rahmen des Schulprojektes "Auf den Spuren des Dresdner Mönchsgartens" 2025 entstanden ist. Sie eignet sich besonders gut, um den Unterschied in der räumlichen Dimension Dresdens um 1500 und heute zu veranschaulichen. Zoomen Sie gern selbst rein und entdecken Sie Dresden im Mittelalter:
Wir freuen uns sehr, wenn unsere Karte im Schulunterricht Verwendung findet.
DenkRaum Sophienkirche | Sophienstraße 2 | 01067 Dresden
W
Dauer: 2 x 45 Minuten | kostenfrei
Generationendialog
Ehrenamtliche Senior*innen kommen mit Schulgruppen direkt vor Ort zu unterschiedlichen Themen ins Gespräch. Moderiert und vorbereitet werden diese Gespräche von ehrenamtlich tätigen Studierenden der TU Dresden. Das von der Bürgerstiftung Dresden seit vielen Jahren erfolgreich betriebene Projekt bekommt mit dem DenkRaum nach dem Motto „Raus aus dem Klassenzimmer“ eine neue Facette.
"Krieg und Frieden" am 12. April 2022 im DenkRaum Sophienkirche
Foto: Christian Curschmann
Generationendialoge fanden bereits zu folgenden Themen statt, gern nehmen wir aber auch Ihre Anregungen entgegen.
- Erwachsenwerden
- Berufswahl
- Kommunikation früher und heute
- Erste Liebe
- Jugend in der DDR
- Essen früher und heute
- Meinung äußern, kritisieren und streiten
- Das Alter und das Altern
- Lebensplanung
- 70 Jahre Dynamo Dresden
- Warum erinnern wir uns? Warum brauchen wir Erinnerungsorte?
- Krieg
- Freundschaften und soziale Netzwerke
- Religion
- Und viele mehr …
"Krieg und Frieden" am 12. April 2022 im DenkRaum Sophienkirche
Foto: Christian Curschmann
DenkRaum Sophienkirche | Sophienstraße 2 | 01067 Dresden
Vergangene Generationendialoge
"Das Alter und das Altern" | März 2026
Im März 2026 haben wir uns gleich dreimal mit Schüler:innen der Oberschule Weixdorf über das Thema „Das Alter und das Altern“ ausgetauscht (am 4., 20. und 27.).
Ausgangspunkt für die kleineren Gesprächsrunden waren die Vorstellungen, die die junge Generation über das Alter und ältere Menschen mit sich bringt. Dabei spielten Stereotype natürlich eine große Rolle, was teilweise zu angeregten Diskussionen führte.
Daneben wurde auch über Ängste die mit dem Alter einhergehen gesprochen. Was ist, wenn ich irgendwann nicht mehr mobil bin und mich nicht mehr selbst um mich kümmern kann? Oder meine Rente nicht zum Leben ausreicht?
Das Thema Alter hat durchaus auch eine politische Dimension. Stichwörter waren demographischer Wandel, gesellschaftliche Überalterung und die damit einhergehende Machtlosigkeit der jüngeren Generationen. Warum sollte es nicht auch eine Wahlgrenze für ältere Menschen geben, wenn es sie für Jüngere gibt…
Zusammenfassend bot das Thema viel Gesprächsstoff, worüber wir uns sehr gefreut haben.

"Erwachsenwerden" | Februar 2026
Neue Schule – etabliertes Thema: Am 24. Februar 2026 waren wir zum ersten Mal an der 36. Oberschule in Löbtau zu Gast und haben mit den Schüler:innen über das Erwachsenwerden gesprochen. Auch wenn die Gesprächsrunden etwas größer waren als üblich, entwickelten sich tolle Gespräche, von denen Schüler:innen und Senior:innen gleichermaßen profitierten.

"Das Leben - ein Weg" | Februar 2026
Wir hatten das große Vergnügen, am 3. und 5. Februar mit Neuntklässler:innen der Oberschule "Heiderand" in Ottendorf-Okrilla über das Thema "Das Leben – ein Weg" zu sprechen. Dabei haben wir uns über die positiven wie auch negativen Herausforderungen unterhalten, die das Leben in seinen unterschiedlichen Phasen bereithalten kann.

"Erwachsenwerden" | Dezember 2025 & Januar 2026
Erstmals haben wir im Rahmen von Jugendweihevorbereitungsstunden eine Reihe an Generationendialogen zum Thema "Erwachsenwerden" durchführen können. Diese fanden meist am späten Nachmittag in den Räumen der VIA Jugendweihe zwischen Straßburger und Pirnaischer Platz statt. Bei Kaffee und Keksen entstand eine wohlige Atmosphäre, die den Austausch zwischen unseren ehrenamtlichen Senior:innen und den Jugendlichen noch weiter anregte. Besonders schön war, dass wir aufgrund dieses völlig schulfreien Kontexts mit Jugendlichen aus den verschiedensten Ecken in und um Dresden ins Gespräch gekommen sind.
Unterstützt wurde unser Moderationsteam vereinzelt durch den Ladies Circle Dresden und Florian, dem FSJler des Politischen Jugendrings.

"Erwachsenwerden" | November & Dezember 2025
Auch in diesem Jahr waren wir wieder an der 56. Oberschule „Am Trachenberg“ zu Gast und konnten an vier Terminen (3.11., 12.11., 21.11. und 4.12.) Generationendialoge zum Thema „Erwachsenwerden“ durchführen.
Dabei wurden die Schüler:innen in zufällig zusammengestellte Gruppen aufgeteilt, denen sich ein bis zwei Senior:innen anschlossen. Es entflochten sich Gesprächsrunden über klassische Fragen: Was bedeutet es, erwachsen zu sein? Gibt es einen Stichtag, an dem jeder als Erwachsener aufwacht? An wem orientiert man sich? Wovor hat man vielleicht Angst? Was erwarte ich von meinem späteren Leben? und viele mehr.
Die Offenheit und Zugewandtheit der Schüler:innen ermöglichte daneben neuere, meist speziellere Themenbereiche zu beleuchten, wie aktuelle Entwicklungen rund um KI und den neuen Wehrdienst.
Das Heranwachsen ist ein sehr komplexer und individueller Prozess, der nicht wenige Fragen aufwirft. Allein diese vier Doppelstunden haben gezeigt, wie hilfreich ein Gespräch auf Augenhöhe mit Erwachsenen sein kann, die man vielleicht nie wieder sieht. Probleme und Fragen, die man (noch) nicht mit der eignen Familie teilen möchte, gehen in diesem Rahmen häufig viel leichter über die Lippen.

"Handy und Medien - Früher und Heute" | November 2025
Am 14. und 27. November haben wir uns wieder nach Dresden-Plauen aufgemacht, um mit zwei 5. Klassen der 55. Oberschule „Gottlieb Traugott Bienert“ über moderne, sowie nicht mehr allzu moderne Medien und Kommunikationswege zu sprechen.
Es wurde sich in kleine Gruppen aus Schüler:innen und Senior:innen aufgeteilt und ein reger Austausch begann über den persönlichen Medienkonsum bis hin zur unterschiedlichen Medienkompetenz beider Generationen. Als eine Gruppe über alte Kommunikationstechnik sprach, zog ein kleines Gerät besondere Aufmerksamkeit auf sich - ein „Pager“. Interessanterweise konnten weder Senior:innen noch Schüler:innen dessen Funktion ohne Hilfe erraten. Schließlich wurde zur Freude aller wieder „Wer bin ich?“ gespielt und so verflogen die 90 Minuten in atemberaubendem Tempo.

"Toleranz" | Juni 2025
Im Rahmen des Toleranztages des Pestalozzi-Gymnasiums sind wir am 23. Juni 2025 mit den Schüler:innen genau zu diesem Thema ins Gespräch gekommen.

"Kommunikation" | April 2025
Was musste passieren, dass deine Oma sich mit ihrer Freundin getroffen hat? Eine WhatsApp konnte nicht geschickt werden – wie war das also mit der Kommunikation früher?!
Am 11. April waren wir an der 55. Oberschule in Dresden-Plauen und haben einen Generationendialog zum Thema "Handy und Kommunikation" durchgeführt, wo sich die Jugendlichen und Senior:innen darüber austauschen konnten, wie früher und wie heute kommuniziert wurde bzw. wird. Sowohl die älteren, als auch die jungen Menschen konnten dabei viel Neues lernen.

"Lebensplanung" | Februar 2025
Am 27. Februar war ein Generationendialog beim Sächsischen Umschulungs- und Fortbildungswerk Dresden e.V. zum Thema "Lebensplanung". Die Teilnehmenden konnten über ihre Zukunft reden, wovor sie Angst haben und die Senior:innen konnten erzählen, wie sie ihren eigenen Weg gefunden haben.
Der Generationendialog ist ein Angebot, das nicht nur für Oberschulen, sondern auch besonders für Berufsschulen und Fachoberschulen sowie allgemeinbildende Gymnasium geeignet ist.

"Handy und Kommunikation" | Januar 2025
Den ersten Generationendialog des Jahres hatten wir am 15. Januar an der 55. Oberschule in Dresden-Plauen zum Thema "Handy und Kommunikation". Nach einem kleinen thematischen Einstieg, teilten wir uns in Gruppen und die Jugendlichen hatten die Chance, sich über alles Mögliche auszutauschen. Wie hat man sich damals verabredet? Wie hörte man damals Musik? Wie hören die Senior:innen heute Musik? Aber auch übers Lesen, die Handynutzung und den Datenschutz wurde geredet.
Eine Gruppe hat „Wer bin ich" gespielt und zum Teil haben die Senior:innen auch Anschauungsmaterial mitgebracht, wie Fotoapparate, ein Poesiealbum, Kassetten, Schallplatten und vieles mehr. Die Jugendlichen konnten von ihren eigenen Erfahrungen berichten und denen der Älteren lauschen. Sowohl die Senior:innen, als auch die Schüler:innen haben Neues über Kommunikationswege damals beziehungsweise heute gelernt. Und die ein oder andere Gemeinsamkeit konnte auch gefunden werden – mit Freunden treffen ist zum Beispiel eine schönere Aktivität, als den ganzen Tag vorm Handy herumzuhängen.
"Jung und Alt zusammen" | Dezember 2024
Am 18.12. waren wir am Bertolt Brechtgymnasium und haben im Rahmen einer Projektwoche einen Generationendialog zum Thema „Jung und Alt zusammen“ durchgeführt.
Es wurde Galgenraten gespielt mit Begriffen, die entweder die ältere Generation oder die jüngere nicht so gut kannten, es gab einige Runden Stadt, Land, Fluss, wo es auch Kategorien gab, bei denen sich über die Unterschiede bei Jung und Alt ausgetauscht werden konnte.
Das Thema „Jung und Alt zusammen“ bietet viele Möglichkeiten, so entstanden Gespräche über generationenübergreifendes Wohnen, sowie über Vorurteile, die die Generationen der anderen Altersgruppe gegenüber haben.
Eine Gruppe kam beim Basteln ins Gespräch, was zum weihnachtlich hergerichtetem Ambiente im Klassenraum passte, die anderen fokussierten sich nach dem Galgenraten auf die Gespräche selbst.
Die Dialoge waren wie immer sehr interessant und hoffentlich konnten sich alle Teilnehmenden neue Erkenntnisse mit in die Ferien nehmen. Wir hoffen auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Bertolt Brecht Gymnasium.
"Erwachsenwerden" | Dezember 2024
Heute war der letzte Generationendialog an der 56. Oberschule zum Thema „Erwachsenwerden“, sowie der letzte für dieses Jahr. Gleich viermal waren wir im Dezember an der 56. Oberschule „Am Trachenberg“. Die gesamte Klassenstufe 8 konnte im Gespräch mit den Senior:innen alle Fragen und Ängste, aber auch Erwartungen ans Erwachsenwerden loswerden. In kleinen Gruppen wurde sich beispielsweise über Demokratie unterhalten, welche Pflichten damit auf einen zukommen und welche Verantwortung man trägt. Auch Fragen wie, ob der Kinderwunsch schon seit der Jugend feststand und man sich diesen auch erfüllen konnte. Aber es konnten auch Sorgen geteilt werden, zum Beispiel vorm alleine sein oder dass man nicht genug Geld hat. Hier konnten die Senior:innen etwas die Angst verringern, indem sie ihre Erfahrungen teilten oder beispielsweise Tipps gaben, wie man sich auch alleine beschäftigen kann.
Der Austausch gab den jungen Menschen Antworten zum Erwachsenwerden und zeigte der älteren Generation, wie man heutzutage aufwächst, welche Sachen jetzt ganz anders laufen, aber vielleicht auch immer noch gleich. Die Angst vorm Alleinsein ist - wie sich herausstellte - zeitlos.

"Soziales Engagement" | November 2024
„Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen würde das soziale Engagement der Gesellschaft steigen“. Über diese und viele weitere Fragen unterhielten sich am 12. und 13.11. die Gruppen beim Generationendialog. Jeweils zwei ehrenamtlich-tätige Rentner:innen und 5-6 junge Menschen teilten untereinander ihre Gedanken zum Thema. Zum Warmwerden erzählten die Anwesenden von sich selbst und wer sie überhaupt sind. Später wurden persönlichere Fragen gestellt und zum Thema diskutiert. Es ging darum, inwiefern sich die jungen Menschen bereits engagiert haben, aber auch warum sie das überhaupt machen beziehungsweise, aus welchem Antrieb das Engagement geschieht. Die meisten antworteten selbstlos, sie werden vom Drang, anderen zu helfen angetrieben. Hier konnten die Rentner ihnen noch Hinweise geben, dass man beispielsweise nicht immer nur Geben sollte, weil man so irgendwann daran zerbricht.
Eine weitere interessante Frage, die sich im Laufe eines Gespräches entwickelte, ging um die Entlohnung. Die Grundfrage, die man sich hier nämlich stellt: wenn man aus selbstlosem, innerem Antrieb handelt, ist doch eine Entlohnung überflüssig, da man sich nicht deswegen engagiert.
Am Ende der Dialoge konnten sich beide Parteien etwas mitnehmen: Wissen über soziales Engagement in der Vergangenheit, über heute, aus verschiedenen Bereichen und natürlich ein Austausch über die verschiedenen Erfahrungen, die sowohl die auszubildenden Sozialassistent:innen der Ev. Schule für Sozialwesen und Studierende für Sozialarbeit der SRH bereits gemacht haben, als auch die Renter:innen.
"Alter und Tod" | Juni 2024
Obwohl die Zeit vor den Sommerferien immer von großer Heiterkeit und Vorfreude geprägt ist, sind wir mit diesem, eher schwierigen Thema, an die Oberschule nach Weixdorf gekommen. Zur Eröffnung haben wir mit den Schüler:innen über den Ausdruck "Carpe Diem" (Nutze den Tag) gesprochen, um den Ton für die Gespräche vorzugeben. Die Gespräche zwischen Schüler:innen und Senior:innen sind allesamt in ganz verschiedene Richtungen gegangen, so haben einige über die eigenen Erfahrungen mit dem Tod, über die Vorstellung vom Leben im Alter bis hin zu Kryokonservierung und Organspende gesprochen.
Foto: Louis Piegholdt
"Sinn des Lebens" | Juni 2024
Was ist der Sinn des Lebens? Diese Frage stellt man sich früher oder später im Leben. Deshalb hat uns die Oberschule Weixdorf zu genau dem Thema den Generationendialog eingeladen. Der Sinn des Lebens ist ein sehr facettenreiches Thema, dass sich nicht nur auf sich selbst, sondern auch auf ganze Gesellschaftssysteme übertragen lässt. Gemeinsam mit den Schüler:innen haben wir versucht einige wenige Aspekte des Themas aufzugreifen, darunter die Frage "Wie möchte ich später Leben?" bzw. "Was soll der Sinn meines Lebens sein?" oder das Thema von verschiedenen Weltanschauungen und was diese unter dem "Sinn des Lebens" verstehen.
Das Tafelbild nach Abschluss des Generationendialogs, die Schüler:innen sollten sagen, was "Sinnd es Lebens für sie bedeutet" | Foto: Louis Piegholdt
"Revolution" | April 2024
Zum Auftakt des Projekts "35 Jahre Friedliche Revolution" wurde an verschiedenen Schulen der Generationendialog "Revolution" durchgeführt, dabei stand das Vermitteln der sehr komplexen und dicht aufeinanderfolgenden Ereignisse im Oktober 1989 im Fokus. Mit den ganz verschiedenen Schulen und Schüler:innen unterschiedlicher Klassenstufen haben wir in verschiedener Tiefe das Thema erkunden können, dass der Großteil der Senior:innen selbst miterlebt hat.
Im Dialog mit Schüler:innen der Kulturwerkschule im Raum der Stille im DenkRaum Sophienkirche | Foto: Louis Piegholdt
"Handy und Medien - Früher und Heute" | Januar 2024
Das Jahr hat für uns mit einem ganz neuen Thema, mit einer 5. Klasse der 55. Oberschule in Dresden-Plauen, begonnen. Das Thema hat sich eine Klasse gewünscht, mit der wir in der Vergangenheit bereits einen Generationendialog durchgeführt hatten. Mit einem großen Koffer voll mit Medien aus der Vergangenheit sind wir mit der Klassen ins Gespräch gekommen, darüber, wie die Senior:innen in der Vergangenheit ohne die modernen Vorzüge des Handys gelebt haben. Die Resonanz zum Generationendialog war unentwegt positiv, die Schüler:innen haben es sich in den Stunden nach dem Generationendialog zur Aufgabe gemacht, zwei Plakate zum Anlass zu gestalten.

Plakate der Klasse 5a, wie sie aktuell im Schulhaus der 55. Oberschule hängen.
"Erwachsenwerden" | November 2023
Auch in diesem Schuljahr war an der 56. Oberschule „Am Trachenberge“ wieder ein Generationendialog zum Thema Erwachsenwerden geplant. An den drei Tagen konnten wir mit jeweils einer der drei 8. Klassen ins Gespräch kommen und u.a. die Riten zur Aufnahme in den Kreis der Erwachsenen, Rechte und Pflichten oder die Angst vorm Erwachsenwerden, thematisieren. Das Feedback der Schüler:innen lautete durchgehend, dass man sich mehr Generationendialoge und mehr Zeit zum Reden wünsche.
Das Team aus Seniorinnen und Senioren und den Moderierenden | Foto: Louis Piegholdt
"Wehrhafte Demokratie" | September 2023
Im Rahmen einer Projektwoche der Semper Oberschule in Dresden-Neustadt zum Thema Demokratie, haben wir diesen Generationendialog durchgeführt. Dazu kooperierten wir mit der John-Dewey-Forschungsstelle der Didaktik der Demokratie der TU Dresden. Im Rahmen der Ergänzungsstudien wird es Lehramtsstudierenden ermöglicht, mittels des Generationendialogs, Leistungspunkte zu erhalten. Mehr dazu findet man hier. Gemeinsam erarbeiteten die Moderator:innen und die Senior:innen zusammen mit den Schülerinnen und Schülern die verschiedenen Facetten der Demokratie von der Demokratie im ganz kleinen, z.B. Nachbarschaftshilfe, bis hin zu Wahlen und demokratischen Pflichten. Zusätzlich konnte uns Henning Klement einen ganz besonderen Einblick in das Thema Demokratie und Bundeswehr geben.
Die Schülerinnen und Schüler mit Auslagen der JoD-DiD | Foto: Christian Curschmann
Bericht: Louis Piegholdt (FSJ)
"70 Jahre Dynamo - Fußball und Demokratie" | Juni 2023
Kurz vor den Sommerferien im Juli 2023 besuchte uns das Berufliche Schulungszentrum Pirna im DenkRaum Sophienkirche. Die Auszubildenden aus dem Bereich Bau interessierten sich durchaus für die baulichen Besonderheiten der Gedenkstätte, eigentlich aber wollten wir uns zum Thema "Demokratie und Diktatur" unterhalten. Um das komplexe Thema greifbarer zu machen, entschieden wir uns anlässlich des 70. Jubiläums des Fußballvereins Dynamo einen Dialog in Richtung "Fußball und Demokratie" auszuprobieren. 70 Jahre Fußballgeschichte ist schließlich auch Stadtgeschichte und ein Zeitraum gewaltiger gesellschaftspolitischer Veränderungen. Längst nicht alle Senior*innen konnten mit dem Thema etwas anfangen, dennoch fanden sich genügend Interessierte, zumal wir auch die Dynamo-Legende Ralf Minge zu diesem Spezialformat gewinnen konnten. Unterstützung gab es auch durch die Faninitiative "Denk-Anstoß" und durch das Zentrum für Lehrerbildung der TU Dresden, die zum Teil die Moderation der Gespräche übernahm. Ganz unterschiedliche Themen wurden in wechselnden Kleinrunden besprochen: Wie verändert sich die Fankultur im Laufe der Zeit? Welche Regeln galten und gelten auf dem Platz und in der Gesellschaft? Sind Sportsgeist und Fairness nur Werte im Sport? Welche Rolle spielt ein Fußballverein für das Image einer Stadt? Für alle Beteiligten dürfte es ein ungewöhnliches Projekt gewesen sein, aber definitiv auch eines, welches in ähnlicher Form wieder stattfinden sollte.
Der Generationendialog mit Ralf Minge war so erfolgreich, dass er in der Presse bei TAG24 und der Sächsischen Zeitung Erwähnung gefunden hat.Die Berufsschüler in einer kleineren Dialoggruppe | Foto: Chrisitian Curschmann
"Früher und Heute" und "Soziales Engagement" | März 2023
Im Frühjahr 2023 hatten wir wieder zwei Generationendialoge, die wohl unterschiedlicher nicht sein könnten:
Im März hatten wir einen Generationendialog mit zwei 3. Klassen aus Dresden-Südhöhe. Die Senior*innen bastelten dabei mit den Kindern unter dem Motto "Früher und Heute". Neben Unterschieden und Gemeinsamkeiten im Alltag, im Urlaub oder der Schule wurde ebenso der Frühling und Ostern thematisch mit aufgegriffen. Die Kinder freuten sich sehr über den Besuch der Senior*innen und hatten im Vorweld sogar Interview-Fragen für die Senior*innen vorbereitet. Die Stunde bereitete allen Teilnehmenden viel Freude. Ein paar Ergebnisse aus dem Dialog werden demnächst in der Schule zu sehen sein.
Ein paar Wochen später besuchten wir zum Thema Soziales Engagement mit 7 Senior*innen sowie Unterstützung von ehrensache.jetzt eine Gruppe Elfklässler*innen an der Semper Fachoberschule in der Dresdner Neustadt. Die Schüler*innen gingen mit viel Vorwissen in den Dialog und die Senior*innen nutzen die Chance, aus ihren Alltag und über ihre Erfahrungen mit dem Thema zu erzählen. Durch die Gespräche konnten jung und alt wieder einmal verschiedene Ansichten, Lösungsansätze und Sichtweisen zu Sozialem Engagement miteinander austauschen. Zusätzlichen Input gab es durch eine Menge Material und Ideenanregungen von Ehrensache. Viele der Schüler*innen können sich nach der Schule vorstellen, sich z.B. ehrenamtlich zu engagieren oder tun dies bereits.
Unser Dank gilt neben den Schüler*innen und den dazugehörigen Lehrkräften sowie den Senior*innen insbesondere unserem Moderationsteam, das essenziell für die Planung und Durchführung der Dialoge ist. Wenn du Lust hast, an diesem wichtigen Bildungsprojekt mitzuwirken, melde dich hier bei uns!
Im Dialog mit den 3. Klassen. | Foto: Christian Curschmann
"Religion" und "Erwachsenwerden" | Februar 2023
Am 2.2.23 war der Generationendialog an der 101. Oberschule in Dresden Johannstadt zu Besuch. In Kleingruppen kamen die Schüler*innen einer 7. Klasse mit den Senior*innen zum Thema Religion ins Gespräch. Die Klasse lernte im Austausch mit den Senior*innen nicht nur viel über verschiedenen Religionen und deren Sitten & Bräuche, sondern auch über ganz persönliche Erfahrungen mit dem Thema. Die Senior*innen konnten ihr Wissen zu dem Thema durch die offenen Gespräche mit den Schüler*innen ebenso erweitern und mit Religionen in Kontakt kommen, über die sie privat bis dahin nicht so viel wussten. Wir bedanken uns bei der Klasse und Frau Klengel für das offene und tolerante Miteinander und die Dialogbereitschaft.
In den letzten zwei Wochen haben wir wieder 3 Generationendialoge an der 56. Oberschule in Trachenberge durchgeführt. Dabei beschäftigten sich die 8. Klassen mit dem Thema "Erwachsenen werden". In 5er-Gruppen kamen die Schüler*innen mit den Senior*innen zu verschiedenen Aspekten des Erwachsenwerdens ins Gespräch. Die Senior*innen gaben dabei wertvolle Erfahrungen aus ihrem Leben an die Klasse weiter und die Jugendlichen teilen ihre Erwartungen, Ängste und Hoffnungen mit den Älteren. Wir bedanken uns bei den Klassen und den Lehrerinnen und Lehrern für den gelungenen Austausch.
Das Moderationsteam in Dresden-Trachau | Foto: Christian Curschmann
"Generationenkonflikte" | Januar 2023
Anfang Januar 2023 führten wir an der 55. Oberschule in Dresden-Plauen einen Generationendialog zum Thema Generationenkonflikte durch. Dabei tauschten sich die Schülerinnen und Schüler einer 7. Klasse mit den Senior*innen über Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen ihren Generationen aus.
Am Anfang erstellten wir mit der Klasse eine kleine Übersicht zu den verschiedenen Generationen und klärten, was Generationenkonflikte eigentlich sind. Anschließend sprachen die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen mit den Senior*innen über unterschiedliche Themen wie Freundeskreis, Hobbys, Umgang mit Medien oder Wertevorstellungen. Dabei lernten die verschiedenen Altergruppen viel über die Freizeitgestaltung der jeweils anderen und merkten, wieviele Gemeinsamkeiten die Generationen trotz des Altersunterschieds haben. Besonders beim Thema Wertevorstellungen und Umgang mit den digitalen Medien wurde aber klar, dass die Generationen nicht immer einer Meinung sind. Insgesamt ein gelunger Austausch der zeigt, dass man in einer so kurzen Zeit viel voneinander lernen kann.
Generationendialog "Generationenkonflikte" am 05.01.2022 | Foto: Christian Curschmann
"Soziales Engagement" und "Spielen" | November 2022
Im November 2022 war der Generationsdialog an zwei Dresdner Schulen zu Gast:
Am 04.11.2022 an der Oberschule in Weixdorf zum Thema Soziales Engagement. Die Schüler*innen hatten die Möglichkeit, die Seniorinnen und Senioren in kleinen Gruppen zur ihren Engagement zu befragen und erfuhren dabei viel über die unterschiedlichsten Möglichkeiten, sich sozial zu Engagieren. Es kam zudem heraus, dass viele Kinder, wenn auch ohne es zu wissen, sich in ihrer Familie oder ihrem Freundeskreis bereits einmal engagiert haben. Der Generationendialog brachte so Einblicke in ganz unterschiedliche Lebenswelten, die anders nicht möglich wären.
Knapp zwei Wochen später, am 14.11 ging es an die 55. Oberschule nach Dresden-Plauen zum Thema Spielen. Dazu spielten die Senior*innen mit den Kindern der 5. Klassen verschiedene Spiele, was allen viel Spaß bereitete. Besonders "Wer bin ich" machte viel Freude. Für die Klasse war es eine gelungene Abwechslung vom anstregenden Schulalltag und auch die Seniorinnen und Senioren konnten wieder einiges über die junge Generationen lernen.
Bericht: Max Zimmermann (FSJ)
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Generationendialog zum Thema "Spielen" am 14.11.2022 in Dresden-Plauen -
Das Moderationsteam und die Senior*innen des Generationendialoges vor der 55. Oberschule in Dresden-Plauen -
Die Schüler*innen überlegten gemeinsam mit den Senior*innen, welche Bedeutungen verschiedene Begrifflichkeiten zum Thema Religion für sie persönlich haben
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Dauer: 45 Minuten | kostenfrei
Zeitzeugengespräche
Wie war das damals? Nicht nur Texte, Filme, Fotos und Gegenstände erzählen etwas zur Vergangenheit, auch Gedenkstätten und Museen mit ihren Ausstellungen liefern Bausteine zum Verständnis des Gewesenen. Wie aber haben die Menschen vergangene Ereignisse erlebt, welchen Blickwinkel haben sie auf die Vergangenheit und wie berichten sie darüber? Zeitzeugengespräche zu Themen der Kriegs- und Nachkriegsgeschichte bis in die jüngere Vergangenheit machen Geschichte besonders für Jüngere besonders plastisch.
DenkRaum Sophienkirche | Sophienstraße 2 | 01067 Dresden
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Archiv
In unserem Archiv finden Sie alle laufenden und abgeschlossenen Projekte.
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September bis November 2020
Kultur macht stark! Von uns - für uns!
Hierbei erfahren die Jugendlichen viel neues und spannendes zur Geschichte ihrer Heimatstadt und zur Arbeit einer Gedenkstätte. Welche Inhalte und welche Formen kann eine solche Führung haben? Findet eine Führung in einer Gruppe vor Ort statt oder gibt es auch andere, digitale und interaktive Möglichkeiten? Warum ist es aufregend sich mit Geschichte zu befassen und was hat dies mit der Gegenwart zu tun? Diesen Fragen stellen wir uns während unseres Projektes, welches hier dokumentiert wird.
| In Kooperation mit dem Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium und dem Medienkulturzentrum Dresden bilden wir derzeit Schülerguides aus. | In Kooperation mit dem Ehrenfried-Walther-von-Tschirnhaus-Gymnasium und dem Medienkulturzentrum Dresden bilden wir derzeit Schülerguides aus. |
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Schuljahr 2020/21
Pegasus - Schulen adoptieren Denkmale
Wir können stolz sein, denn der DenkRaum Sophienkirche wurde von der 62. Oberschule „Friedrich Schiller“ adoptiert! Unter dem Motto „Friedenszeichen – Spurensuche zur Geschichte der Sophienkirche Dresden“ wird sich ein Deutschkurs auf die Suche nach Überbleibseln der ehemaligen Sophienkirche begeben und dies mit ihrer Beschäftigung an die Erinnerung an die Zerstörungen im 2. Weltkrieg der Partnerstädte Coventry und Dresden verbinden. Prämiert wurde „Friedenszeichen“ mit dem Preis der Landeshauptstadt Dresden.
Schuljahr 2020/21
Ganztagsangebot „DenkRaum Sophienkirche“ an der 138. Oberschule, Dresden
Immer am Mittwoch Nachmittag kommt der DenkRaum nach Gorbitz an die 138. Oberschule oder eine Gruppe an Schülerinnen und Schüler kommt zum DenkRaum am Postplatz. Spielerisch werden wir uns mit handwerklichen Fähigkeiten auseinandersetzen, die auch beim Bau und Ausstattung der Sophienkirche eine Rolle spielten. Was ist Sandstein? Wo kommt er her und wie bearbeitete ich ihn? Was war ein Sophiendukaten? Gab es vor 400 Jahren schon Taschengeld für die Kinder? Wie würde ich einen Dukaten gestalten? Wie baue ich einen Kirchturm und wozu hat er eine Glocke? Mit diesen und vielen anderen Fragen nähern wir uns der Stadt- und Kirchengeschichte.
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