Programm & Aktuelles

Herzlich Willkommen im DenkRaum Sophienkirche! Der DenkRaum ist ein "work in progress" Projekt. Seit der Schlüsselübergabe 2020 wird er betrieben von der Bürgerstiftung Dresden – unterstützt nach Kräften von der Fördergesellschaft. Seine Entstehung ist ein kleines Wunder und Zeugnis der Kraft bürgerschaftlichen Engagements in Dresden.

Die Programmatik ergibt sich aus unseren Möglichkeiten: Wir stemmen die Öffnungszeiten dank der Einsatzbereitschaft unserer Ehrenamtlichen. Wir finanzieren den Betrieb aus Mitteln der Bürgerstiftung mit einer Unterstützung der Ehrlich’schen Schul- und Armenstiftung sowie den Museen der Stadt Dresden.

Der DenkRaum Sophienkirche versteht sich als Begegnungsort inmitten der Stadt. Er ist keine Kirche. Alle aktuellen Veranstaltungen, Vorträge, Workshops oder Lesungen, die im DenkRaum stattfinden, finden Sie auf dieser Stelle:

Wir möchten unbedingt "mehr" – und freuen uns, wenn sie uns unterstützen: mit Zeit, mit Spenden und mit Ideen.

                      Aktuelles

Hier finden Sie einen Ausblick auf kommende Veranstaltungen.

Kurzüberblick kommender Veranstaltungen

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Hier finden Sie die aktuellsten Veranstaltungen im DenkRaum Sophienkirche gepaart mit den wichtigsten Informationen:

Kurzüberblick kommender Veranstaltungen

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Hier finden Sie die aktuellsten Veranstaltungen im DenkRaum Sophienkirche gepaart mit den wichtigsten Informationen:

 

Feste feiern, wie sie fallen - Jüdische Feste im Jahresverlauf | 13. April, 18 Uhr

Der Berliner Historiker Johannes Valentin Schwarz, unter anderem freier Mitarbeiter des Jüdischen Museums Berlin, vermittelt auf anschauliche Weise, was es mit den Festen und Gedenktagen des Judentums auf sich hat. Es handelt sich um eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung "DU - SAGEN".

Eintritt: frei

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V. in Kooperation mit der Bürgerstiftung Dresden

Im Rahmen von "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026" und gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Veranstaltungskalender Tacheles

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"du - sagen" - Ein Gespräch mit der jüdischen Künstlerin Marion Kahnemann und Dr. Dr. Michael Wächter | 15. April, 19 Uhr

Im Dschungel der Großstadt sind Menschen oft versucht, Begegnungen zu vermeiden und nicht wenige sehnen sich nach Rückzug und Reduktion, denn Begegnungen fordern uns zum Teil heraus, gestalten unser Leben mit und verändern unsere Perspektive auf die Welt. Manchmal reichen ein Bild, ein flüchtiger Blick, ebenso wie ein Wort oder ein Gedicht aus, um innezuhalten und etwas Neues entstehen zu lassen. Der jüdische Soziologe und Philosoph Martin Buber spricht in diesem Zusammenhang davon, dass alles wirkliche Leben Begegnung sei. Was macht dieses in der Welt sein für uns aus? Wie verändern Schrift, Bild und Sprache unser Denken und unseren Umgang?

Es handelt sich um eine Begleitveranstaltung zur Ausstellung "DU - SAGEN" und ist Teil des Formates "Ateliergespräche".

Eintritt: frei, aber mit Anmeldung

Veranstalter: Katholische Akademie Bistum Dresden-Meißen in Kooperation mit dem DenkRaum Sophienkirche

Im Rahmen von "Tacheles - Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen 2026" und gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

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Musikalische Nagelkreuzandacht | jeden Samstag, 15 Uhr

Im DenkRaum Sophienkirche findet einmal wöchentlich das Versöhnungsgebet von Coventry statt, meist mit musikalischer Begleitung durch Akademisten der Sächsischen Staatskapelle Dresden und Musiker:innen der Evangelischen Musizierschule Dresden. Im Anschluss besteht die Möglichkeit an einer Führung durch die Dauerausstellung teilzunehmen.

Eintritt: frei

Alles rund um das Nagelkreuzzentrum DenkRaum Sophienkirche

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"Schüler:innen managen den DenkRaum" | jeden Montag*, ab 14 Uhr

Aktuell arbeiten Schüler:innen der Kulturwerkschule Dresden im DenkRaum Sophienkirche am Jugendgeschichtsprojekt "Spurensuche". Dabei setzen sie sich mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander und welche Orte in der Dresdner Altstadt dabei eine Rolle spielten. Währenddessen wird der DenkRaum geöffnet sein und die Schüler:innen übernehmen die Betreuung der Besucher:innen.

Eintritt: frei

*außerhalb der Schulferien

DenkRaum Sophienkirche: ein Dritter Ort für Begegnung

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Der DenkRaum Sophienkirche ist aktiver Unterstützer der Kampagne "Dritte Orte für Begegnung" der Körber-Stiftung. Wie bereits über 50 engagierte Organisationen und Personen aus ganz Deutschland, haben wir das Statement "Dritte Orte sind für gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar" unterschrieben. Denn auch wir finden:

DenkRaum Sophienkirche: ein Dritter Ort für Begegnung

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Der DenkRaum Sophienkirche ist aktiver Unterstützer der Kampagne "Dritte Orte für Begegnung" der Körber-Stiftung. Wie bereits über 50 engagierte Organisationen und Personen aus ganz Deutschland, haben wir das Statement "Dritte Orte sind für gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar" unterschrieben. Denn auch wir finden:

Begegnung passiert nicht zufällig. Sie braucht Räume, in denen Menschen einander begegnen können. Doch gesellschaftlicher Zusammenhalt steht zunehmend unter Druck. Polarisierung nimmt zu, digitale Kommunikation ersetzt persönliche Begegnung, Vertrauen geht verloren. Viele Menschen ziehen sich zurück – nicht aus Desinteresse, sondern weil Orte fehlen, an denen Gemeinschaft entstehen kann.

Genau hier kommen Dritte Orte ins Spiel. Sie schaffen Raum für Begegnung ohne Hürden, ermöglichen Teilhabe und machen Demokratie im Alltag erfahrbar. Damit sie diese Rolle dauerhaft erfüllen können, brauchen sie Sichtbarkeit, Unterstützung und verlässliche Strukturen – und Menschen, die ihre Bedeutung gemeinsam sichtbar machen.

Mehr zur Kampagne "Dritte Orte für Begegnung" und dem gemeinsamen Statement

"DU - SAGEN"

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Ab Anfang April werden im DenkRaum Sophienkirche für einen Zeitraum von sechs Wochen Werke der jüdischen Künstlerin Marion Kahnemann gezeigt. Die Ausstellung findet im Rahmen des Jahres jüdischer Kultur in Sachsen 2026 statt und wurde am 6. April um 18 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Neben einer Laudatio von Christine Gruler sorgte Hilde Brun für eine musikalische Umrahmung.

"DU - SAGEN"

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Ab Anfang April werden im DenkRaum Sophienkirche für einen Zeitraum von sechs Wochen Werke der jüdischen Künstlerin Marion Kahnemann gezeigt. Die Ausstellung findet im Rahmen des Jahres jüdischer Kultur in Sachsen 2026 statt und wurde am 6. April um 18 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Neben einer Laudatio von Christine Gruler sorgte Hilde Brun für eine musikalische Umrahmung.

 

Die Ausstellung

Der Titel der Ausstellung DU – SAGEN ergibt sich u.a. aus der Beschäftigung mit Martin Bubers philosophischem Konzept vom Dialogischen Prinzip, welches besonders in seinem Buch „Ich und Du“ seinen Niederschlag gefunden hat.

Marion Kahnemann arbeitet zum größten Teil mit Fundstücken, die von Menschen gemacht und von deren Gebrauch geprägt sind – jedes mit seiner eigenen Geschichte, weggeworfen von Menschen. Dabei geht es ihr darum, diesen Objekten ihren  menschlichen Kontext zurückzugeben – auch, wenn es nun ein anderer ist. Daneben erkundet die Künstlerin die Möglichkeiten der Interaktion von Textlichem und Visuellem. Der Umgang mit Texten ist Teil eines längeren Prozesses, in welchem sie das Gefundene zueinander in Beziehung setzt. Das Gefundene kann Objekte, Materialien, Texte, Geschichten, Erfahrungen, Begegnungen, „Vergegnungen“ (Buber) oder auch nur einfache Entdeckungen während des Schaffens umfassen. Daraus ergibt sich eine Art Dia-,Tria- oder Tetralog – quasi ein Gespräch zwischen den verschiedenen Materialien, den Farben, Formen, Texten, Subtexten, ihr selbst, dem Betrachter usw. Dabei geht es in keinster Weise um eine Illustration der Texte!

Neben biblischen und rabbinischen Texten rückten in den letzten Jahren zunehmend die Lyrik und Prosa von Else Lasker-Schüler, Rose Ausländer, Yehuda Amichai und Peter Weiss ins Zentrum ihrer künstlerischen Auseinandersetzung.

In der Ausstellung geht es um eine Auswahl von Arbeiten zu obengenannten Autor:innen  – Bei allen handelt es sich um jüdische Flüchtlinge aus Deutschland, die sich in einer fremden Sprache und Umgebung zurechtfinden mussten und darin doch fremd blieben, außer vielleicht Yehuda Amichai, der zu einem der bedeutendsten hebräischen Lyriker avancierte.

In den gezeigten Arbeiten verbinden sich deren Texte mit Kahnemanns bildnerischen Ausdrucksmöglichkeiten zu einer kompositorischen Einheit. Teile dieser Arbeiten waren bereits in Ausstellungen in Dresden und Stockholm zu sehen.

 

Die Künstlerin

Marion Kahnemann lebt und arbeitet in Dresden, wo sie an der HfBK studierte und 1993 den Kunstförderpreis der Landeshauptstadt Dresden erhielt. Sie nahm an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil, u.a. in Dresden, Berlin, Sofia, Erfurt, Suhl, Chemnitz, St. Petersburg, Wroclaw, Herzliya, Kiew, Basel, Uppsala, Stockholm, Oakland/Kalifornien und in Madison/Wisconsin.

2000-2001 studierte Marion Kahnemann in Paideia, dem Europäischen Institut für Jüdische Studien in Stockholm. Dieses Jahr war sehr anregend für ihr weiteres künstlerisches Schaffen. Mehrere ihrer Arbeiten wurden im öffentlichen Raum aufgestellt. 1998 baute sie einen Brunnen im Elsa-Fenske-Seniorenheim in Dresden. Im Jahr 2000 schuf sie eine Wandinstallation in einer Behinderteneinrichtung in Herzliya/Israel und 2002 in Paideia in Stockholm. 2001 entwarf sie ein Denkmal für die Deportationen der Dresdner Juden am Neustädter Bahnhof in Dresden und 2007-2009 „Drei Denkorte“, die sich mit der systematischen schrittweisen Ausgrenzung der Juden ab den 30-iger Jahren des 20. Jhd. in Dresden auseinandersetzen.

Website der Künstlerin

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Infos zur Ausstellung im Veranstaltungskalender des Jahres der jüdischen Kultur in Sachsen 2026

Die Ausstellung wird von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Dresden e. V. in Kooperation mit der Bürgerstiftung Dresden veranstaltet und gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen. Der Eintritt ist frei.

Dresdner Gedenkweg am 13. Februar 2026

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Am 13. Februar findet der "Dresdner Gedenkweg" statt, der seit 2010 seinen Beitrag zum Erinnern an den 13. Februar und anderen einschneidenden Ereignissen der Stadtgeschichte leistet. Dabei werden zu verschiedenen bedeuteten Standorten kurze, authentische Lesungen mit zeitgenössischen Texten abgehalten. So kommen die Geschichten der einzelnen Stationen eindrucksvoll und nahbar zum Vorschein. Die Teilnehmer:innen werden dazu eingeladen, den Gedenkweg mit seinen Lesungen zu folgen, um so einen kleinen Anteil zur Dresdener Erinnerungskultur beizutragen. Der Gedenkweg startet um 18:15 Uhr unweit der Neuen Synagoge an der Gedenkstele für die zerstörte Alte Synagoge, im Anschluss an die Menschenkette.

Dresdner Gedenkweg am 13. Februar 2026

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Am 13. Februar findet der "Dresdner Gedenkweg" statt, der seit 2010 seinen Beitrag zum Erinnern an den 13. Februar und anderen einschneidenden Ereignissen der Stadtgeschichte leistet. Dabei werden zu verschiedenen bedeuteten Standorten kurze, authentische Lesungen mit zeitgenössischen Texten abgehalten. So kommen die Geschichten der einzelnen Stationen eindrucksvoll und nahbar zum Vorschein. Die Teilnehmer:innen werden dazu eingeladen, den Gedenkweg mit seinen Lesungen zu folgen, um so einen kleinen Anteil zur Dresdener Erinnerungskultur beizutragen. Der Gedenkweg startet um 18:15 Uhr unweit der Neuen Synagoge an der Gedenkstele für die zerstörte Alte Synagoge, im Anschluss an die Menschenkette.

Es werden folgende Stationen besucht:

Die Organisation des Dresdner Gedenkwegs übernimmt diesmal die Gesellschaft zur Förderung der Frauenkirche e. V. und die Gesellschaft zur Förderung einer Gedenkstätte für die Sophienkirche e.V..

Weitere Informationen zum Dresdner Gedenkweg 2026 finden Sie auf den Websites der Stadt Dresden und der Dresdner Frauenkirche.

Der DenkRaum Sophienkirche hat an diesem Tag von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Besuchen Sie uns gern oder nehmen Sie am Dresdner Gedenkweg teil.

"Neue Wesen in der Kapelle" - Rückblick auf eine Ausstellung

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Über die gesamte Adventszeit bis ins neue Jahr hinein beherbergte der DenkRaum Sophienkirche eine beeindruckende Ausstellung der Künstler:innen Thomas Reichstein und Dipa Doreen Wolff. Ihre gotisch inspirierten Bronzeplastiken lockten über eintausend Besucher:innen an und harmonierten wunderbar mit den gotischen Fragmenten, die im DenkRaum Sophienkirche erhalten sind. Mit der Finissage am dritten Januar fand diese Ausstellung einen würdigen Abschluss.

"Neue Wesen in der Kapelle" - Rückblick auf eine Ausstellung

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Über die gesamte Adventszeit bis ins neue Jahr hinein beherbergte der DenkRaum Sophienkirche eine beeindruckende Ausstellung der Künstler:innen Thomas Reichstein und Dipa Doreen Wolff. Ihre gotisch inspirierten Bronzeplastiken lockten über eintausend Besucher:innen an und harmonierten wunderbar mit den gotischen Fragmenten, die im DenkRaum Sophienkirche erhalten sind. Mit der Finissage am dritten Januar fand diese Ausstellung einen würdigen Abschluss.

Wenn man im Dezember am DenkRaum Sophienkirche vorbeikam, vielleicht zwischen Weihnachtseinkäufen und Bummel auf den hiesigen Weihnachtsmärkten, dann bot sich statt der für die Winterpause üblichen Ruhe, ein völlig anderes Bild. Statt von außen nur mal einen Blick hineinwerfen oder den winterlichen Klostergarten besuchen zu können, wurde man freundlich im Innern willkommen geheißen. So war es nicht nur möglich, mit den Künstler:innen in den Austausch über ihre Arbeiten zu gehen, sondern daneben den DenkRaum und seine Geschichte selbst kennenzulernen.

Abschluss

Mit einer musikalisch untermalten Finissage beendeten die Künstler:innen mit Unterstützung des Cellisten Benni Cellini und dem letzten ausführenden Architekten des DenkRaums Sophienkirche Michael Athenstaedt ihre erfolgreiche Ausstellung am dritten Januar offiziell, bevor sich dann am sechsten Januar die Tore endgültig schlossen und die Winterpause mit zweimonatiger Verzögerung begann.

Dank

Der DenkRaum Sophienkirche bedankt sich herzlich bei den beiden Künstler:innen Dipa Doreen Wolff und Thomas Reichstein für ihr Engagement bei der Konzeptionierung der Ausstellung und der eigenständigen Betreuung der Besucher:innen, die sonst vor verschlossenen Türen gestanden hätten.

 

Dipa Doreen Wolff und Thomas Reichstein

Rückblick: Konzert ZEITENSPRÜNGE der Konzertreihe BACH IN THE CITY 2025

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Am vergangenen Freitag zeigten Jan Katzschke (Cembalo) und Andreas "Scotty" Böttcher (Vibraphon) im DenkRaum Sophienkirche, dass klare Barockklänge und virtuose Jazzimprovisationen keine Gegensätze darstellen müssen.

Rückblick: Konzert ZEITENSPRÜNGE der Konzertreihe BACH IN THE CITY 2025

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Am vergangenen Freitag zeigten Jan Katzschke (Cembalo) und Andreas "Scotty" Böttcher (Vibraphon) im DenkRaum Sophienkirche, dass klare Barockklänge und virtuose Jazzimprovisationen keine Gegensätze darstellen müssen.

Beide Musiker verbinden unterschiedliche Klangwelten. Katzschke ist fest in der Barockmusik verwurzelt, Böttcher schöpft seine Inspiration aus freier Jazz-Improvisation. Auf der Bühne wurden diese Gegensätze zur Inspiration füreinander, Alt und Neu traten in einen direkten musikalischen Dialog.

Jan Katzschke hatte einen großen Stapel Noten vor sich, darunter Werke von Johann Sebastian Bach, seinem Zeitgenossen Christian Petzold, dem damaligen Organisten der Sophienkirche, sowie weiterer namhafter Barockkomponisten. Aus diesem Repertoire wählte er spontan Stücke aus, zu denen Böttcher auf dem Vibraphon frei improvisierte. Für ihn ist Improvisation ein unmittelbares, erlebtes Musizieren, ein Dialog mit dem Raum, dem Publikum und der Musik selbst. In dieser Kombination von historischer Komposition und spontaner Interpretation entstanden Klangmomente, die sowohl vertraut als auch überraschend wirkten.

Das Zusammenspiel der beiden Musiker wechselte zwischen klar strukturierten barocken Passagen und Momenten freier Improvisation. Die Spielfreude und das handwerkliche Können beider Künstler machten den Abend lebendig und mitreißend. Das Publikum reagierte aufmerksam und mit lang anhaltendem Applaus. Den Höhepunkt bildete die Zugabe, bei der Cembalo und Vibraphon gemeinsam erklangen und den Abend harmonisch abrundeten.

Den Höhepunkt bildete die Zugabe, in der Cembalo und Vibraphon gemeinsam erklangen. Nach rund anderthalb Stunden endete das Konzert.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe BACH IN THE CITY 2025 von Kultur in Bewegung e.V..

Rückblick auf den Tag des offenen Denkmals® 2025

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Am 14. September 2025 war der DenkRaum Sophienkirche erneut Teil des bundesweiten Tag des offenen Denkmals®. Von 11 bis 19 Uhr nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Geschichte der Sophienkirche in Ausstellungen, Führungen oder auch auf eigene Faust zu entdecken.

Rückblick auf den Tag des offenen Denkmals® 2025

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Am 14. September 2025 war der DenkRaum Sophienkirche erneut Teil des bundesweiten Tag des offenen Denkmals®. Von 11 bis 19 Uhr nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die Geschichte der Sophienkirche in Ausstellungen, Führungen oder auf eigene Faust zu entdecken.

Ein Höhepunkt des Tages war die Gesprächsmöglichkeit mit Dr. Matthias Lerm, Leiter des Stadtplanungsamtes. Er gewährte tiefe Einblicke in die turbulente Aufbauzeit des zerstörten Dresdens in der jungen DDR und machte die kontroverse Debatte um den vollständigen Abriss der Sophienkirche anschaulich.

Besonders beeindruckend war zudem die Präsentation der Schülerinnen und Schüler der Kulturwerkschule Dresden mit ihrem Jugendgeschichtsprojekt „Spurensuche – Auf den Spuren des Dresdner Mönchsgarten“.

Musikalisch klang der Tag stimmungsvoll aus. Werke unter anderem von J. S. Bach wurden von Mitgliedern der Evangelischen Musizierschule dargeboten. Obwohl die neue Truhenorgel aus technischen Gründen pausieren musste, begeisterten Jacob Nydegger am E-Piano, Cornelia Kieschnik mit Gesang und Sebastian Schöne an der Trompete das Publikum.

Das diesjährige Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ begleitete den Tag auf besondere Weise. Es lädt dazu ein, über den Wert von Orten, Erinnerungen und Geschichte nachzudenken. Der DenkRaum Sophienkirche zeigt, dass der wahre Wert von Denkmalen nicht allein in ihrer Bausubstanz liegt, sondern in den Geschichten, Fragen und Dialogen, die sie für unsere Gegenwart und Zukunft eröffnen.

Ein großer Dank gilt unserem engagierten Ehrenamtsteam, ohne das dieser Tag nicht möglich gewesen wäre. Wir bedanken uns außerdem herzlich bei allen Besucherinnen und Besuchern für ihr zahlreiches Erscheinen und ihr großes Interesse. Sie haben den Tag des offenen Denkmals® zu einem besonderen Erlebnis gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

genialsozial Aktionstag

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Am 24. Juni kamen etwa 25 Schülerinnen und Schüler zu uns in den DenkRaum Sophienkirche, um am genialsozial Aktionstag teilzunehmen. Für diesen Aktionstag wird man von der Schule befreit und hat die Möglichkeit für einen Tag in einen Beruf hereinzuschnuppern. Das verdiente Gehalt wird anschließend an gemeinnützige Organisationen gespendet. Im DenkRaum bekommen die Schülis zwar kein Gehalt, aber schenken uns ihre Zeit und ihr Engagement.

 

genialsozial Aktionstag

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Am 24. Juni kamen etwa 25 Schülerinnen und Schüler zu uns in den DenkRaum Sophienkirche, um am genialsozial Aktionstag teilzunehmen. Für diesen Aktionstag wird man von der Schule befreit und hat die Möglichkeit für einen Tag in einen Beruf hereinzuschnuppern. Das verdiente Gehalt wird anschließend an gemeinnützige Organisationen gespendet. Im DenkRaum bekommen die Schülis zwar kein Gehalt, aber schenken uns ihre Zeit und ihr Engagement.

Vormittags nahmen die Schülerinnen und Schüler an einem Workshop teil um eine Wissensgrundlage über die Geschicht der Sophienkirche und des DenkRaums zu bekommen. Nach der Mittagspause wurden sie selbst tätig und übernahmen den Besucherdienst. Von der Sophienstraße lockten sie Menschen in den DenkRaum, es wurde eine kleine Umfrage durchgeführt, es entstanden Instagrambeiträge für die Seite @junger_denkraum und einige Schülis kümmerten sich um den Klostergarten und dokumentierten die Insekten, die dort ihre Nahrungsquelle gefunden haben.

Wir freuen uns, dass sich so viele Schülerinnen und Schüler an diesem Tag die Zeit genommen haben und ihr Engagement in den DenkRaum gesteckt haben.

Rückblick auf die Museumsnacht Dresden 2025

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Im Dunkel der Nacht kamen Menschen in den DenkRaum, um mehr über die Geschichte der Sophienkirche zu lernen und die Atmosphäre eines Museums zu dieser Tageszeit zu spüren.

Rückblick auf die Museumsnacht Dresden 2025

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Im Dunkel der Nacht kamen Menschen in den DenkRaum, um mehr über die Geschichte der Sophienkirche zu lernen und die Atmosphäre eines Museums zu dieser Tageszeit zu spüren.

Ab 18 Uhr standen die Türen vom DenkRaum Sophienkirche für Besuchende offen. Bereits in der ersten Stunde hatten wir viele interessierte Menschen, die sich den DenkRaum genauer anschauen wollten. Anschließend ging es ab 19 Uhr mit der ersten Führung durch die Ausstellung „Wilder Wald am großen Fluss“ los. Viktor Geißler erzählte über die Elbauen in Dresden, was diese schädigte und wie versucht wird, die Elbauen in Stand zu halten beziehungsweise wieder aufleben zu lassen. Mit genug Zeit für Fragen hatten von dieser Führung nicht nur ökologisch interessierte Menschen etwas, sondern auch geschichtlich Interessierte, da die Geschichte der Elbauen weit in die Vergangenheit reicht und damals zudem das Stadtbild Dresdens mitprägte. Mit einer Führung von Dr. Frank Schmidt tauchten wir in die Kunstgeschichte der Sophienkirche ein, die wesentlich mehr bietet, als man auf den ersten Blick vielleicht vermutet.  

Während der zweiten Führung über die Elbauen ging langsam die Sonne unter und hüllte den DenkRaum in eine ruhigere, nächtliche Stimmung. Der letzte Programmpunkt der Museumsnacht war ein musikalischer Beitrag von Nika Oder von der Giuseppe-Sinopoli-Akademie, die auf der Flöte die Solosonate von Carl Phillipp Emanuel Bach, sowie „Voice“ von Töru Takemitsu spielte. Bis zum Schluss, als wir 24 Uhr die Türen des DenkRaum wieder schlossen, besuchten uns Menschen.

Vielen Dank für alle Besucher und für die Spenden. Wir freuen uns auf die nächste Museumsnacht.  

Versöhnungsgebet von Coventry mit musikalischer Begleitung und weitere Termine

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Jeden Sonnabend findet um 15 Uhr im DenkRaum Sophienkirche eine Nagelkreuz-Andacht mit musikalischer Untermalung mit Stipendiaten der Gisueppe-Sinopoli-Akademie statt. Zudem gibt es einige besondere Termine im Juni.

 

Versöhnungsgebet von Coventry mit musikalischer Begleitung

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Jeden Sonnabend findet um 15 Uhr im DenkRaum Sophienkirche eine Nagelkreuz-Andacht mit musikalischer Untermalung mit Stipendiaten der Gisueppe-Sinopoli-Akademie statt. Zudem gibt es einige besondere Termine im Juni.

Termine:

  • 30. August 2025 OLKR Dr. Christoph Münchow
  • 6. September 2025 Pfrn. Ulrike Birkner-Kettenacker
  • 13. September 2025 OLKR Dr. Christoph Münchow
  • 20. September 2025 Gloria Ziller
  • 27. September 2025 Pfrn. Ulrike Birkner-Kettenacker
  • 4. Oktober 2025 Gloria Ziller
  • 11. Oktober 2025 Pfrn. Ulrike Birkner-Kettenacker
  • 18. Oktober 2025 OLKR Dr. Christoph Münchow
  • 25. Oktober 2025 Dr. Frank Schmidt

Orgelübergabe am Ostersonntag

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Am Ostersonntag kamen im DenkRaum Menschen zusammen, um die offizielle Übergabe der neuen Truhenorgel zu zelebrieren. In den letzten Monaten baute der Mitteldeutsche Orgelbau A. Voigt die Orgel passend für den DenkRaum.

Orgelübergabe am Ostersonntag

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Am Ostersonntag kamen im DenkRaum Menschen zusammen, um die offizielle Übergabe der neuen Truhenorgel zu zelebrieren. In den letzten Monaten baute der Mitteldeutsche Orgelbau A. Voigt die Orgel passend für den DenkRaum.

Nach Musik von Sebastian Schöne und Cornelia Kieschnik und einführenden Worten von Harald Bretschneider gab es ein kurzes Gebet. Nach erneuter Musik wurde zum ersten Mal die Orgel gespielt. Anschließend wurde Sekt ausgeschenkt und Osterbrote geteilt. Bei nettem Beisammensein klang der Ostersonntag im DenkRaum aus.

Vielen Dank an alle Gäste, die da waren, an den Mitteldeutschen Orgelbau A. Voigt für den Bau der Orgel und die Unterstützung von Dr. Christoph Münchow.

Wir freuen uns, einen Raum bieten zu können, der Menschen zusammenbringt und für Versöhnung steht.

 

Ausstellungseröffnung "Aschermittwoch - 80. Jahrestag der Zerstörung Dresdens"

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Am 21. Februar öffneten wir um 17 Uhr die Türen des DenkRaum Sophienkirche und hießen kunstinteressierte Menschen willkommen. Die speziell illuminierten Werke und die Hängung sorgten für eine ganz besondere Stimmung im abendlichen DenkRaum. Den ganzen Tag lang wurde im DenkRaum alles vorbereitet für die Vernissage der Ausstellung „Aschermittwoch – 80. Jahrestag der Zerstörung Dresdens“. Bilder wurden aufgehangen, ein Flügel geliefert und die Technik aufgebaut.

 

Ausstellungseröffnung "Aschermittwoch - 80. Jahrestag der Zerstörung Dresdens"

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Am 21. Februar öffneten wir um 17 Uhr die Türen des DenkRaum Sophienkirche und hießen über hundert kunstinteressierte Menschen willkommen. Die speziell illuminierten Werke und die Hängung sorgten für eine ganz besondere Stimmung im abendlichen DenkRaum. Den ganzen Tag lang wurde alles vorbereitet für die Vernissage der Ausstellung „Aschermittwoch – 80. Jahrestag der Zerstörung Dresdens“. Bilder wurden aufgehangen, ein Flügel geliefert und die Technik aufgebaut. Gezeigt wurden Werke von Siegfried Klotz, Franziska Klotz, Niklas Klotz und Michael Wutz.

Die Veranstaltung wurde mit einer Rede der Geschäftsführerin der Bürgerstiftung, Katrin Sachs, eröffnet, es folgte eine Laudatio, sowie Klaviermusik des chinesischen Pianisten Chiyan Wong auf dem gelieferten Bechsteinflügel. Er spielte unter anderem die Mondscheinsonate von Ludwig van Beethoven. Nach einem Spaziergang wurde die Eröffnung in der Galerie Holger John fortgeführt, wo die übrigen Werke der Künstler:innen gezeigt werden.

Einzelne Ausstellungsstücke kann man im DenkRaum noch begutachten, die restliche Ausstellung ist in der Galerie Holger John bis zum 30. März zu sehen.

Wir freuen uns, dass wir sowohl der Kunst, als auch so vielen Menschen einen Raum bieten konnten. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Dresdner Gedenkweg - 80. Jahrestag der Zerstörung Dresdens

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Auch dieses Jahr fand am 13. Februar wieder der Gedenkweg statt, um der Bombardierung vor nun 80 Jahren zu gedenken. Seit 2010 leistet er seinen Beitrag zum Erinnern an den 13. Februar und anderen einschneidende Ereignissen der Stadtgeschichte. Dabei werden zu verschiedenen bedeuteten Standorten kurze, authentische Lesungen mit zeitgenössischen Texten abgehalten. So kommen die Geschichten der einzelnen Stationen eindrucksvoll und nahbar zum Vorschein.

Dresdner Gedenkweg - 80. Jahrestag der Zerstörung Dresdens

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Auch dieses Jahr fand am 13. Februar wieder der Gedenkweg statt, um der Bombardierung von vor 80 Jahren zu gedenken. Seit 2010 leistet er seinen Beitrag zum Erinnern an den 13. Februar und anderen einschneidende Ereignissen der Stadtgeschichte. Dabei werden zu verschiedenen bedeuteten Standorten kurze, authentische Lesungen mit zeitgenössischen Texten abgehalten. So kommen die Geschichten der einzelnen Stationen eindrucksvoll und nahbar zum Vorschein. 18:15 Uhr traf man sich am Hasenberg an der Gedenktafel der Synagoge, die bereits während der Progromnacht 1938 zerstört wurde. Eingeläutet wurde der Gedenkweg von Harald Bretschneider mit einer Glocke, gegossen aus russischen Granaten und Kanonenrohren. Was damals zur Vernichtung des Feindes diente, ruft heute die Versöhnung. Von der Synagoge ging es im Schneegestöber zur Skulptur „Großer trauernder Man“ und anschließend weiter zum Trümmerstück der Kuppel der Frauenkirche, wo der Dresdner OB Dirk Hilbert einige Worte sprach. Von dort ging es über den Altmarkt, wo an die dort gelagerten Toten gedacht wurde, ging es zum Rathausplatz, wo die Trümmerfrau steht. An der Kreuzkirche wurde zudem an die Friedensinitiative „Schwerter zu Pflugscharen“ erinnert. Die vorletzte Station war bei uns – am DenkRaum Sophienkirche. Zum ersten Mal fand das Verlesen der Texte in der Busmannkapelle statt (siehe Bild). Hier ging es besonders um das Nagelkreuz als Zeichen der Versöhnung. Naemi Weid (FSJlerin beim PJR), Linda Bernhardt (FSJlerin bei der Bürgerstiftung) und Ulrike Birkner-Kettenacker hatten hier die präsenten Rollen.  Beendet wurde die Station mit den Friedensbitten. Zuletzt ging es zur Frauenkirche, wo an Zerstörung und Leid, Erinnerung und Mahnung, und Neubeginn und Versöhnung gedacht wird.
Mit gemeinsamen Gesang und Niederlegen von Kerzen wurde der Gedenkweg zum 80. Jahrestag der Bombardierung beendet.

Multimediatour mit der Kulturwerkschule und dem Politischen Jugendring

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Am Donnerstagmorgen, den 30.01., trafen wir uns im Hauptbahnhof unter der großen Kuppel mit der Kulturwerk Schule und dem Politischen Jugendring. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und der Einführung ins Thema und die Technik, starteten wir mit der Multimediatour zum Thema DDR/Friedliche Revolution. Im letzten halben Jahr hat die Klasse der KWS mit uns ein Projekt zum Mauerfall gemacht und Plakate gestaltet zu verschiedenen Ereignissen, die im Herbst 1989 in Dresden stattgefunden haben.

Multimediatour mit der Kulturwerk Schule und dem Politischen Jugendring

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Am Donnerstagmorgen, den 30.01., trafen wir uns im Hauptbahnhof unter der großen Kuppel mit der Kulturwerk Schule und dem Politischen Jugendring. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und der Einführung ins Thema und die Technik, starteten wir mit der Multimediatour zum Thema DDR/Friedliche Revolution. Im letzten halben Jahr hat die Klasse der KWS mit uns ein Projekt zum Mauerfall gemacht und Plakate gestaltet zu verschiedenen Ereignissen, die im Herbst 1989 in Dresden stattgefunden haben.

Nach dem Einstieg ging es vor den Eingang am Wiener Platz, wo an der Wand des Bahnhofsgebäudes eine Tafel hängt, die an die Demonstrationen dort erinnern soll (Bild 2). Von dort liefen wir zu einem Wandbild hinter dem TK-Maxx (Bild 1). Früher war es das Erste, was man gesehen hat, wenn man den Hauptbahnhof verlassen hat und begrüßte so die Besucher:innen Dresdens (Bild 3). Heute sieht man es nur, wenn man durch die Seitengassen der Prager Straße streunt und ein Auge für Historie hat.

Präsenter sind da hingegen die in die Steinplatten eingemeißelten Namen der Mitglieder der Gruppe der 20, mitten auf der Prager Straße. Groß steht „8. Oktober 1989“ da und daneben die Namen und das Ereignis. Hier wird an die Gründung der Gruppe der 20 erinnert (Bild 4)

Ein längerer Fußmarsch führte uns zur Kreuzkirche, wo ein Denkmal errichtet wurde, um den Anfängen der Bewegung „Schwerter zu Pflugscharen“ zu gedenken und allen Friedensgebeten und
-demonstrationen, die in beziehungsweise vor der Kreuzkirche stattfanden. Von hier ging es schließlich in den Kulturpalast – mit Blick auf den Altmarkt – um einen Vergleich zu PEGIDA zu ziehen. Bevor sich die Bewegung aufgelöst hatte, gingen sie regelmäßig montags auf die Straße und versuchten so am Ideal der Montagsdemonstrationen aus der DDR festzuhalten – was einmal zur Revolution führte, kann ja auch wieder dorthin führen – nur dass PEGIDA ganz andere Forderungen hatte und die Bundesrepublik Deutschland als Diktatur darstellt.

Mit viel positivem Feedback kam die Stadttour im Kulturpalast zum Ende. Vielen Dank für das interaktive Angebot, Dresden historisch kennenzulernen.

Weitere Informationen zur Multimediatour finden Sie hier.

Dr. Münchow-Stiftungsfonds für Veranstaltungen im DenkRaum Sophienkirche

Christoph Münchow hat sich Anfang des Jahres 2024 zur Errichtung eines Stiftungsfonds zugunsten des DenkRaums Sophienkirche entschlossen und einen hohen Betrag als Erststifter eingesetzt. Mit den Erträgen des Fonds möchte er Veranstaltungen im DenkRaum ermöglichen. Der Stiftungsfonds trägt seinen Namen, auch weil er selbst ein prägender Pfarrer und vielfach Engagierter der evangelischen Landeskirche ist - und die Bürgerstiftung ihn davon überzeugen konnte.

Dr. Münchow-Stiftungsfonds für Veranstaltungen im DenkRaum Sophienkirche

Christoph Münchow hat sich Anfang des Jahres 2024 zur Errichtung eines Stiftungsfonds zugunsten des DenkRaums Sophienkirche entschlossen und einen hohen Betrag als Erststifter eingesetzt. Mit den Erträgen des Fonds möchte er Veranstaltungen im DenkRaum ermöglichen. Der Stiftungsfonds trägt seinen Namen, auch weil er selbst ein prägender Pfarrer und vielfach Engagierter der evangelischen Landeskirche ist - und die Bürgerstiftung ihn davon überzeugen konnte.

Nach seiner Motivation für sein Stiften für den DenkRaum gefragt, antwortete er uns Folgendes: „Als Schüler haben mich die hohen Wände der Ruine der Sophienkirche am Postplatz vor dem befohlenen Abriss beeindruckt. Später entdeckte ich, wie viele prägende soziale, geistige und geistliche Impulse von hier ausgingen, aber auch wie schnell das Kirchengebäude zerstört wurde und wieviel Engagement und Energie das Wiederaufbauen des DenkRaums Sophienkirche erfordert. Ich möchte mit dem Stiftungsfonds dazu beitragen, dass - als Teil des Lebens im DenkRaum - mit Vorträgen, Diskussionen, Friedensgebeten und kirchenmusikalischen Veranstaltungen viele Jüngere und Ältere jetzt für den Frieden, für die immer schwierige Versöhnungsarbeit und für den Gemeinsinn interessiert und motiviert werden. Sie sind ebenso willkommen wie weitere Zustiftungen.“

TV-Beiträge zum Schülerprojekt im DenkRaum

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„Besonderes Schülerprojekt geplant: Ausstellung im DenkRaum Sophienkirche“ So betitelte der MDR den unlängst gesendeten Beitrag zum derzeitigen Schülerprojekt im DenkRaum. Drei verschiedene Schulen erarbeiten und gestalten eine Ausstellung zum Thema „35 Jahre Friedliche Revolution in Dresden“.

Mittlerweile wurde das Projekt abgeschlossen und die Ausstellung eröffnet. Zu dieser Eröffnung und in Teilen auch noch zum Prozess des Projekts hat der MDR einen weiteren Beitrag im Sachsen Spiegel ausgestrahlt.

TV-Beitrag zum Schülerprojekt im DenkRaum

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„Besonderes Schülerprojekt geplant: Ausstellung im DenkRaum Sophienkirche“ So betitelte der MDR den unlängst gesendeten Beitrag zum derzeitigen Schülerprojekt im DenkRaum. Drei verschiedene Schulen erarbeiten und gestalten eine Ausstellung zum Thema „35 Jahre Friedliche Revolution in Dresden“. Die Idee ist dabei die Situationen greifbarer und vor allem zugänglicher für junge Menschen zu machen – ob als Social-Media-Post in Plakatform, für den man sich in die Rolle der Menschen damals hineinversetzen muss oder als Miniaturmodell zu ausgewählten Ereignissen der damaligen Zeit. Die Jugendlichen haben die Chance sich kreativ auszuleben, parallel dazu etwas über die Dresdner Geschichte zu lernen und dabei etwas ganz Eigenes zu schaffen, was sogar ausgestellt wird. Jedes einzelne Projekt – ob Ausstellungstafel oder Modell – wird ab 9. November im DenkRaum der Öffentlichkeit präsentiert. Neben viel anschaulichem Material zur Vorbereitung, gab es auch Zeitzeugengespräche, wo sie ganz persönliche und auch emotionale Einsichten bekamen. Der Beitrag zeigte nun ein Gespräch mit der Zeitzeugin Frau Stapf sowie verschiedene Vorstufen der geplanten Ausstellungstafeln direkt am außerschulischen Lernort DenkRaum Sophienkirche, interviewte einzelne Schülerinnen und Schüler, die Lehrerin der Kulturwerkschule Jördis Wipfler und den damaligen FSJler der Bürgerstiftung Louis Piegholdt. Leider reichte die Sendezeit längst nicht für alle Aufnahmen. Danke daher auch an alle nicht gezeigten Beteiligten, wie die Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums und den Zeitzeugen Harald Bretschneider und Gudrun Hensling.

Das Video wurde am 28.09. im Sachsenspiegel ausgestrahlt.

Ein weiteres Video wurde am 13.11. ausgestrahlt, in dem die Ausstellungseröffnung gezeigt wurde und auch noch einmal ein paar Einblicke in den Prozess des Projekts gegeben werden.

 

Ausstellungseröffnung "35 Jahre Friedliche Revolution"

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Jung und Alt kamen am Sonnabend im DenkRaum zusammen, um die Ergebnisse des Schülerprojekts zu würdigen. Nicht nur mit der Rede von Katrin Sachs, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Dresden, sondern auch mit Musik eines Kontrabassisten und einer Organistin wurde die Veranstaltung um 16 Uhr  feierlich eröffnet. Anschließend hatten alle Gäste die Möglichkeit, durch die Ausstellung zu laufen und sich in Ruhe alles anzusehen.

Ausstellungseröffnung "35 Jahre Friedliche Revolution"

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Jung und Alt kamen am Sonnabend im DenkRaum zusammen, um die Ergebnisse des Schülerprojekts zu würdigen. Nicht nur mit der Rede von Katrin Sachs, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Dresden, sondern auch mit Musik eines Kontrabassisten und einer Organistin wurde die Veranstaltung um 16 Uhr  feierlich eröffnet. Anschließend hatten alle Gäste die Möglichkeit, durch die Ausstellung zu laufen und sich in Ruhe alles anzusehen.

Die angefertigten Plakate zeigen ganz individuelle Eindrücke verschiedener Ereignisse. Die Schülerinnen und Schüler verbanden ihre eigene Social-Media-Erfahrung mit dem Wissen, was sie sich während des Projekts angeeignet hatten. Sie ließen vergessene Stimmen und fiktive Personen zu Wort kommen und schufen so eine neue Perspektive auf die ereignisreichen Herbstmonate des Jahres 1989.

Die Plakate sind weitestgehend chronologisch angeordnet und an den passenden Stellen stehen die von der Straßenschule gebauten Modelle. Eins zeigt den Dresdner Hauptbahnhof zu den Unruhen am 05.10.1989 und das zweite verbildlicht die Mauer in Berlin vorm Brandenburger Tor am 09.11.1989.
In einer Ecke waren zudem die Zeitzeugeninterviews des Marie-Curie-Gymnasiums zu sehen. Etwa hundert Gäste schenkten uns an diesem Tag ihre Zeit und ließen sich von den Schülerinnen und Schülern in die Vergangenheit versetzen. Sogar der MDR war Teil der Veranstaltung und interviewte nicht nur Frau Sachs, sondern auch Schülerinnen und Lehrerinnen, die unmittelbar am Projekt beteiligt waren.
Ein großer Dank gilt den Ehrenamtlichen, die uns unterstützten, sowie allen Schülerinnen und Schülern, die das Projekt umgesetzt haben. Nicht zuletzt der Bundesstiftung Aufarbeitung, die das ganze Projekt förderte.

Die Ausstellung wird jeden Donnerstag und Samstag bis einschließlich 30. November geöffnet sein. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Eröffnung des Dresdner Nagelkreuzjahres mit Matthias Eisenberg an der Orgel | 29. September 2024

Am internationalen Nagelkreuzsonntag, dem 29. September 2024, wird das neueste der fünf Dresdner Nagelkreuzzentren, der DenkRaum Sophienkirche, das Dresdner Nagelkreuzjahr eröffnen. Verbunden ist dies mit einem Konzert des Organisten Matthias Eisenberg, einer gesonderten Nagelkreuzandacht und der Uraufführung einer Tanzperformance.

Eröffnung des Dresdner Nagelkreuzjahres mit dem Organisten Matthias Eisenberg | 29. September 2024

Am internationalen Nagelkreuzsonntag, dem 29. September 2024, wird das neueste der fünf Dresdner Nagelkreuzentren, der DenkRaum Sophienkirche, das Dresdner Nagelkreuzjahr eröffnen.

Die weltweite Nagelkreuzgemeinschaft hatte 2019 angeregt, jährlich jeweils am letzten Sonntag im September einen Nagelkreuzsonntag zu feiern. Dieser Termin orientiert sich bewusst an dem Michaelisfest, einem altkirchlichen Feiertag, der dem Erzengel Michael gewidmet ist und nach dem auch die Kathedrale Coventry, St. Michael's Cathedral, benannt ist.

Alle 270 Nagelkreuzzentren weltweit, darunter die 75 deutschen Nagelkreuzzentren, sind deshalb eingeladen, am Sonntag, 29. September 2024, mit einer gemeinsamen Liturgie Gottesdienst zu feiern und so ein Zeichen der Einheit und der Verbundenheit zu setzen.

In Dresden gibt es die Besonderheit von fünf Nagelkreuzzentren:

die Evangelische Diakonissenanstalt (seit 1965), die Kreuzkirche (seit 1986), die Frauenkirche (seit 2005), die Schifferkirche "Maria am Wasser" (seit 2006) und die Gedenkstätte "DenkRaum Sophienkirche" (seit 2020).

Bei unserem Engagement für ein friedliches und gerechtes Miteinander in der Gesellschaft fühlen wir uns dem weltweiten Netzwerk der Friedens- und Versöhnungsarbeit verbunden, das von der St. Michael’s Cathedral in unserer Partnerstadt Coventry ausgegangen ist.

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Programm zum Nagelkreuzsonntag 29. September 2024 ab 11 Uhr:

Orgelkonzert mit KMD Professor Matthias Eisenberg verbunden mit der Nagelkreuzandacht von Pfarrerin Ulrike Birkner-Kettenacker unter Mitwirkung aus den 5 Dresdner Nagelkreuzzentren und einer Kostprobe der Tanzperformance "Um-Wege" des ArtRose Ensembles e.V. unter Leitung von Prof. Dr. Jenny Coogan.

Weitere Aufführungen "Um-Wege" des ArtRose Ensembles e.V. finden statt am 3. und 4. Oktober um 17 Uhr, sowie am 5. Oktober um 15 Uhr im DenkRaum Sophienkirche.

Unsere regelmäßigen Nagelkreuzandachten nach der Liturgie der Kathedrale von Coventry finden stets sonnabends um 15 Uhr im DenkRaum Sophienkirche statt.

Kooperation Bürgerstiftung Dresden – BSZ „Friedrich Siemens“ Pirna

Der DenkRaum Sophienkirche versteht sich seit seiner Eröffnung im Oktober 2020 als außerschulischer und partizipativer Lernort für Menschen jeden Alters. In diesem Rahmen werden im DenkRaum häufig Bildungsprojekte durchgeführt. Ein hervorragendes Beispiel dafür war ein „Generationendialog“ im vergangenen Jahr zum Thema „70 Jahre Dynamo – Fußball und Demokratie“, wo unter anderen der ehemalige Dynamo-Spieler Ralf Minge mit Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Schulzentrum „Friedrich Siemens“ Pirna ins Gespräch gekommen ist. Für uns als DenkRaum Sophienkirche ist es wichtig neben Regel- und Alternativschulen auch mit Berufsschulen zusammen zuarbeiten.

Kooperation Bürgerstiftung Dresden – BSZ „Friedrich Siemens“ Pirna

Der DenkRaum Sophienkirche versteht sich seit seiner Eröffnung im Oktober 2020 als außerschulischer und partizipativer Lernort für Menschen jeden Alters. In diesem Rahmen werden im DenkRaum häufig Bildungsprojekte durchgeführt. Ein hervorragendes Beispiel dafür war ein „Generationendialog“ im vergangenen Jahr zum Thema „70 Jahre Dynamo – Fußball und Demokratie“, wo unter anderen der ehemalige Dynamo-Spieler Ralf Minge mit Schülerinnen und Schülern des Beruflichen Schulzentrum „Friedrich Siemens“ Pirna ins Gespräch gekommen ist. Für uns als DenkRaum Sophienkirche ist es wichtig neben Regel- und Alternativschulen auch mit Berufsschulen zusammen zuarbeiten.

Am 31. Mai 2024 hat die Bürgerstiftung Dresden die Kooperation mit dem BSZ „Friedrich Siemens“ im feierlichen Rahmen beschlossen und eine Vereinbarung unterschrieben, diese sieht eine langfristige Kooperation im Rahmen von Jugendprojekten vor. Wir freuen uns auf die Arbeit mit dem BSZ und die gemeinsame Weiterentwicklung der Zusammenarbeit!


Foto: Anja Schneider
Igor Bastian (links), Schulleiter BSZ Pirna ; Katrin Sachs (rechts), Geschäftsführerin Bürgerstiftung Dresden

Freude und Dankbarkeit über die Förderzusage der Bundesstiftung Aufarbeitung

Am 14. Februar 2024 hatte die Bürgerstiftung Dresden Gewissheit: Mit dem Förderbescheid der „Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ konnte ein neues Schulprojekt beginnen. Dessen Anlass ist das 35-jährige Jubiläum der Friedlichen Revolution im November dieses Jahres.

Freude und Dankbarkeit über die Förderzusage der Bundesstiftung Aufarbeitung



Am 14. Februar 2024 hatte die Bürgerstiftung Dresden Gewissheit: Mit dem Förderbescheid der „Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur“ konnte ein neues Schulprojekt beginnen. Dessen Anlass ist das 35-jährige Jubiläum der Friedlichen Revolution im November dieses Jahres.

Das Projekt trägt den Namen: „'Wie war das damals?' 35 Jahre Friedliche Revolution, Schülerinnen und Schüler gestalten eine Ausstellung im DenkRaum Sophienkirche“. In Workshops und Projektwochen setzen sich junge Menschen zwischen 13 und 26 Jahren mit dem Thema der Friedlichen Revolution in Dresden auseinander. Dabei sollen zehn Ausstellungswände zu verschiedenen Schlüsselereignissen des Jahres 1989 erarbeitet werden. Die Eröffnung der Ausstellung ist für den 8. Oktober 2024 im DenkRaum Sophienkirche geplant.

Für das Projekt wurden Kooperationen mit der Straßenschule Dresden, der KulturWerkSchule Dresden, der Semper Oberschule Dresden und der Dresden International School geschlossen. Zum Einstieg hat das Team der Bürgerstiftung mit den Schülerinnen und Schülern der vier Schulen bereits "Generationendialoge" durchgeführt, um ihnen das Thema der Friedlichen Revolution näherzubringen. Im nächsten Schritt ist es Ziel, Gruppen von Schülerinnen und Schülern zu finden, die sich einzelnen Aspekten der Friedlichen Revolution widmen wollen. Die Ausstellung soll während des Winters auch in den Schulen zu sehen sein.

Besonderer Dank gilt der Bundesstiftung Aufarbeitung mit ihrer Direktorin Dr. Anna Kaminsky für die Genehmigung des Förderantrags. Aktiv unterstützt hat die Beantragung des Schulprojekts Stiftungsrat und Pfarrer Harald Bretschneider, der sich seit Ende der 1960er Jahre in der kirchlichen Friedens- und Jugendarbeit engagiert, und der bei der Friedlichen Revolution 1989 u.a. Mitglied der „Gruppe der 20“ war. Der Dresdner Bundestagsabgeordnete Lars Rohwer setzte sich ebenfalls für das Schülerprojekt ein, vor allem für den Vorab-Besuch von Frau Kaminsky in Dresden.

Der DenkRaum Sophienkirche versteht sich ausdrücklich als außerschulischer und partizipativer Lernort, welcher inmitten der Dresdner Altstadt die Möglichkeiten des Erfahrens, Begreifens und Verstehens von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bereichern möchte. Der DenkRaum steht hierbei allen Jugend- und Schulgruppen offen, um sich fächerübergreifend der Stadt- und Landesgeschichte zu nähern.


© Bürgerstiftung Dresden
Projektteam der Bürgerstiftung Dresden (von links nach rechts): Christian Curschmann, Louis Piegholdt, Fritz-Ulrich Hanner und Geschäftsführerin Katrin Sachs.

Vergangene Veranstaltungen im DenkRaum Sophienkirche

Hier finden Sie die vergangenen Veranstaltungen im DenkRaum Sophienkirche.

 

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